Der Sport-TagWerders Transfer-Enttäuschung trainiert nicht mehr mit
Nahendes Ende eines Missverständnisses: Bei Mittelfeldspieler Naby Keita und Werder Bremen stehen die Zeichen auf Trennung. Wie der Klub bekannt gab, werde die Bremer Transfer-Enttäuschung der vergangenen Saison nicht in das Mannschaftstraining zurückkehren. Diese Entscheidung sei das Ergebnis eines Gesprächs zwischen dem Spieler, dessen Berater und der sportlichen Leitung des SVW. "Nachdem sich seine sportliche Situation nicht wieder verändert, möchte er sich gerne eine neue Herausforderung suchen. Gemeinsam mit seinem Berater wollen wir dies möglichst zeitnah realisieren", sagte Geschäftsführer Clemens Fritz.
Keita war im Sommer als vermeintlicher Königstransfer vom FC Liverpool an die Weser gewechselt. Er hatte aber, wie schon in den Spielzeiten zuvor, die Saison über mit anhaltenden Verletzungsproblemen zu kämpfen. Er stand für Werder insgesamt nur 106 Minuten in fünf Pflichtspielen auf dem Platz. Im April verweigerte Keita wegen einer Nichtberücksichtigung in der Startelf die Reise zum Bundesliga-Spiel der Bremer bei Bayer Leverkusen - er wurde anschließend bis zum Saisonende suspendiert.