Holpriger IndyCar-EinstiegMick Schumacher wird Letzter

Es bleibt kompliziert: In seinem dritten Rennen in der IndyCar-Serie erlebt Mick Schumacher erneut einen harten Tag. Der deutsche Pilot wird Letzter.
Mick Schumacher hat in seinem dritten IndyCar-Rennen die nächste Enttäuschung erlebt. Der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher kam als letzter Fahrer ins Ziel und belegte nach einem verkorksten Auftritt in Arlington (Texas) beim Sieg von Kyle Kirkwood Platz 22.
Schon in der Anfangsphase des Rennens hatte der 26-Jährige seinen Kontrahenten Christian Lundgaard berührt, der sich durch das Manöver drehte. Dafür erhielt Schumacher bereits früh eine Durchfahrtsstrafe und fand sich schnell am Ende des Feldes wieder.
Etwa zur Mitte des Rennens drehte sich Schumacher dann in der Schlussgruppe selbst, nachdem er in einer Kurve in den Wagen von Josef Newgarden gefahren war. Im Qualifying war der ehemalige Formel-1-Pilot auf Platz 17 gefahren.
"Es ist verrückt da draußen"
Bereits beim IndyCar-Debüt in St. Petersburg im Bundesstaat Florida war Schumacher nach einem Auffahrunfall unverschuldet in der ersten Runde ausgeschieden. Danach machte der Neuling keinen Hehl daraus, dass die Umstellung alles andere als einfach ist: "Es ist verrückt da draußen", sagte der frühere Formel-1-Pilot nach dem Rennen: "Die Jungs haben viel mehr Erfahrung in dieser Art von Rennen als ich, und das habe ich von Runde eins an gesehen."
Auch im zweiten Rennen in Phoenix hatte er Pech, als beim ersten Boxenstopp ein Schlagschrauber klemmte und Schumacher viel Zeit verlor. .Beim Qualifying war der Deutsche überraschend auf Platz vier gefahren - und hatte sich die Anerkennung des Feldes erworben: "Ich fand ihn schockierend gut. Was erwartet man auch", staunte Routinier Newgarden damals. "Ich meine, der Kerl ist - wortwörtlich - ein Fremder im Oval-Racing. Er hat einen großartigen Job gemacht." Am Ende musste er sich mit Rang 18 begnügen