Der Sport-TagTennis-Superstar kommt trotz Dopingfall glimpflich davon
Die Tennis-Weltranglistenzweite Iga Swiatek muss im Gegensatz zu Männer-Branchenprimus Jannik Sinner keine weiteren Konsequenzen durch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) befürchten. Die Agentur teilte mit, im Fall der Polin "nach einer gründlichen Überprüfung" keine Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof CAS einzulegen.
"Ich bin auf jeden Fall froh darüber, dass ich einen Schlussstrich ziehen kann, denn ich will einfach nur Tennis spielen und mich auf das Turnier konzentrieren", sagte Swiatek am Rande der Australian Open. Die Polin, die heute in Melbourne durch ein 6:0, 6:1 gegen die Hamburgerin Eva Lys ins Viertelfinale gestürmt ist, war im vergangenen August positiv auf die verbotene Substanz Trimetazidin (TMZ) getestet worden.
Im November gab die International Tennis Integrity Agency (ITIA), die im Auftrag des Internationalen Tennisverbandes Anti-Doping-Programme durchführt, bekannt, Swiatek habe einer einmonatigen Sperre zugestimmt, die bereits verbüßt sei. Zuvor hatte die ITIA festgestellt, dass der positive Test der 23-Jährigen durch ein verunreinigtes, frei zugängliches Medikament (Melatonin) verursacht wurde.