Beamtentochter am Strand getötetKrim-Urlauber lassen sich von Krieg nicht abschreckenAn einem Strand in Sewastopol werden fünf Menschen durch herabstürzende Raketenteile getötet. Luftangriffe und Frontnähe sind für viele Russen aber kein Grund, auf den Krim-Urlaub zu verzichten: Auf der besetzten Halbinsel ließe es sich "super" erholen, sagen sie in sozialen Netzwerken. Nur das noch kalte Schwarze Meer scheint ihre Unbekümmertheit etwas zu trüben.27.06.2024Von Uladzimir Zhyhachou
Ökozid in der Ukraine"Im Schwarzen Meer sind Tausende Delfine verendet"Russlands Krieg gegen die Ukraine richtet sich gegen das Land und seine Menschen. Aber auch Tiere und Natur leiden unter den Angriffen. In seinem Park seien die Auswirkungen dramatisch, sagt Ivan Rusev vom Tuzly-Lagunen-Nationalpark am Schwarzen Meer.27.06.2024
Wer nicht arbeiten will, fliegtLukaschenko bildet neue Regierung, um "wilden Kampf" zu bestehenDer belarussische Machthaber will seinen Regierungsapparat einmal so richtig "durchschütteln" und besetzt gleich mehrere Spitzenposten neu. Seine Minister sollen in Bewegung und zum Laufen gebracht werden, fordert Lukaschenko. Wer nicht spurt, wird gefeuert.27.06.2024
"So intensiv wie nötig"EU zieht nach: Sicherheitsvereinbarung mit Ukraine unterzeichnetMehrere große Staaten haben bereits Kooperationsvereinbarungen mit der Ukraine, nun zieht auch die EU nach: Am Rande des EU-Gipfels wird eine Sicherheitskooperation mit der Ukraine verabschiedet. Sie soll die Entschlossenheit der EU dokumentieren, die "Ukraine und ihre Bevölkerung weiterhin so lange und so intensiv wie nötig" zu unterstützen.27.06.2024
Mobile Geschütze für die UkraineKNDS präsentiert neue Radhaubitze RCH 155Der Krieg in der Ukraine treibt die Entwicklung im Waffenbau rapide voran. In Deutschland führt der Rüstungskonzern KNDS ein neuartiges Artilleriesystem vor, das im Feuerkampf schneller und beweglicher bleibt als herkömmliche Geschütze. Mehr als 50 der neuen Radhaubitzen rollen in die Ukraine.27.06.2024
Millionengewinne beschlagnahmtZoll durchsucht Autohändler wegen RusslandlieferungenBestehende EU-Sanktionen verbieten die Ausfuhr von Luxusautos nach Russland. Mehrere rheinland-pfälzische Autohändler sollen dagegen 190 Mal verstoßen haben. Der Zoll durchsucht ihre Büros und beschlagnahmt mehr als viereinhalb Millionen Euro.27.06.2024
Neue Soldaten für die FrontRussland schickt Tausende Einwanderer in den KriegAuch wenn keiner die genauen Zahlen kennt: Der Verschleiß an russischen Soldaten im Krieg ist gigantisch. Um Nachschub zu rekrutieren, greift Moskau massenhaft auf frisch eingebürgerte Russen zurück. Laut den Behörden haben die Rekrutierungen einen weiteren Vorteil.27.06.2024
Problem trotz Hilfen weiter akutUkrainischer Minister sieht schwere Flugabwehr-KriseDie Flugabwehr der Ukraine hat weiter stark zu kämpfen. Trotz einiger positiver Signale aus dem Westen ist die Situation schwierig. Der ukrainische Energieminister hat wegen des Munitionsmangels kaum Hoffnung, die Infrastruktur des Landes gegen russische Luftangriffe schützen zu können.27.06.2024
Experte zum Terror in Russland"Eskaliert es im Kaukasus, wird die Ukraine für Putin zweitrangig"Am Sonntag töten Islamisten in Dagestan 20 Menschen. Es ist der zweite große islamistische Anschlag binnen weniger Monate in Russland. Moskau versuche, das Problem kleinzureden, und mobilisiere die Bevölkerung gegen andere Feinde, erklärt Historiker Alexander Friedman im Interview. Dabei gehe der Kreml ein großes Risiko ein. 26.06.2024
Grünen-Chef zu Dobrindt-VorstoßNouripour: Erwerbstätige mit Bleibeperspektive "belohnen"CSU-Politiker Dobrindt will arbeitslose Ukrainer "in sichere Gebiete der West-Ukraine" schicken. Für Grünen-Chef Nouripour kommt eine solche Praxis nicht infrage. Zwar sei es wichtig, dass die Flüchtlinge schnell einen Job finden, sagt er im ntv Frühstart. Dabei solle man aber auf Anreize statt auf Drohungen setzen. 26.06.2024