13.01.2005 13:05 Uhr Löhne stagnieren Unternehmen verdienen mehr

Die Unternehmensgewinne sind in Deutschland im vergangenen Jahr stark gestiegen. Mit einem Zuwachs um 10,7 Prozent verzeichnen sie die höchste Wachstumsrate seit der Wiedervereinigung. Arbeitnehmer haben deshalb aber nicht mehr verdient. Unterm Strich haben sie sogar weniger Geld zur Verfügung gehabt als im Jahr zuvor.

19.11.2004 07:36 Uhr Demonstrative Harmonie CSU stimmt Kompromiss zu

Die CSU demonstriert nach dem Debakel mit ihrem Vize Seehofer demonstrativ Geschlossenheit: Der Parteitag stimmte mit großer Mehrheit dem mit der Schwesterpartei CDU ausgehandelten Gesundheitskompromiss zu. Stoiber und Merkel beschworen die Gemeinsamkeit der Union. Der Arbeitnehmer-Flügel der CSU blieb bei seiner Kritik des "Schwachstellen"-Kompromisses.

07.11.2004 08:49 Uhr "Vergifteter Knochen" SPD-Kritik an Stoiber

Die SPD weist den Vorschlag des bayerischen Ministerpräsidenten Stoiber zurück, statt der Streichung eines Feiertags für mehr Wirtschaftswachstum den Urlaubsanspruch von Arbeitnehmern zu kürzen. "Die selben Leute, die eine sachliche Debatte um den 3. Oktober verhindern, greifen nun in die Kiste der Rechtsansprüche von Arbeitnehmern". Der Vorschlag sei ein "vergifteter Knochen" und ziele lediglich auf Konflikte zwischen SPD und Gewerkschaften.

13.10.2004 17:00 Uhr Nein zu Verdi-Angebot Karstadt bleibt hart

Einen Tag vor Ablauf der Verhandlungsfrist suchen Arbeitnehmer und Konzernführung nach einer für beide Seiten zufriedenstellenden Lösung. Der Vorschlag der Gewerkschaft, im Warenhausbereich knapp 500 Mio. Euro einzusparen wurde als unzureichend abgeschmettert. KarstadtQuelle will zusätzlich zu diesen Sparzielen weitere 250 Millionen Euro im Versandhandelsbereich einsparen.

12.10.2004 16:38 Uhr Kündigungen möglich Karstadt hält Kurs

Der KarstadtQuelle-Konzern will betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen, ist aber bereit, unter bestimmten Bedingungen auf sie zu verzichten. Voraussetzung sei ein Entgegenkommen der Arbeitnehmer. Das kündigte Unternehmenssprecher Jörg Howe in Essen an. Verdi reagierte auf die Signale des Konzerns nicht.