Proteste in EriwanArmenien verkündet Waffenruhe mit AserbaidschanSeit zwei Tagen eskaliert der Konflikt im Südkaukasus wieder, Armenien beklagt bislang über 100 Tote, auf Aserbaidschans Seite sollen es 54 sein. Jetzt soll das Blutvergießen ein Ende haben, zumindest für den Moment. Seit dem Abend gelte ein Waffenstillstand, meldet die armenische Seite.15.09.2022
Rund 100 Opfer auf beiden SeitenWaffenruhe zwischen Armenien und Aserbaidschan hält nichtArmenien und Aserbaidschan werfen sich gegenseitig vor, die vereinbarte Waffenruhe gebrochen zu haben. Nachdem Russland diese vermittelt hat, fallen wieder Schüsse. Angaben über weitere Opfer gibt es nicht. Zuvor sterben rund 100 Soldaten auf beiden Seiten.14.09.2022
Russland vermittelt Waffenruhe49 armenische Soldaten sterben bei Angriffen AserbaidschansDer wieder ausgebrochene Grenzkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan fordert erste Opfer. Nach Angaben des armenischen Regierungschefs, Paschinjan, sterben mindestens 49 eigene Soldaten bei Angriffen aus Aserbaidschan. Russland vermittelt nach eigenen Angaben eine Waffenruhe.13.09.2022
Kämpfe im GrenzgebietArmenien meldet Angriffe durch AserbaidschanZwei Jahre nach dem letzten Krieg zwischen den beiden Kaukasusrepubliken greift Aserbaidschan offenbar sein Nachbarland Armenien an. Die Attacken gelten nicht der Enklave Berg-Karabach, sondern dem armenischen Kernland. Baku erklärt, es handle sich um die Reaktion auf einen Sabotageversuch. 13.09.2022
Tote und Verletzte in EriwanLager für Feuerwerkskörper fliegt in die LuftIn der armenischen Hauptstadt Eriwan fliegt zunächst das Lager in die Luft, dann explodiert eine Gasleitung. Mindestens drei Menschen kommen ums Leben, Dutzende werden verletzt. Gibt es einen Zusammenhang mit kurz darauf eingehenden Bombendrohungen?14.08.2022
Nur Belarus unterstützt RusslandWas die Ex-Sowjetländer über Putin denkenJahrzehntelang bildeten sie gemeinsam das größte Land der Erde, doch seit ihrem Zusammenbruch könnte das Verhältnis der ehemaligen Sowjetstaaten zu Russland unterschiedlicher kaum sein. Die einen stehen eng an der Seite des Kreml, andere fürchten, sie könnten das nächste Ziel Russlands werden. Manch einer fährt eine Doppelstrategie. 09.08.2022Von Kevin Schulte
Tote bei GefechtenRussland mahnt im Fall Berg-Karabach zu BesonnenheitDie Konflikte um die Region Berg-Karabach brechen wieder auf. Aserbaidschan gibt an, auf einen Angriff armenischer Einheiten militärisch geantwortet zu haben. Russlands Soldaten in der Region würden sich um eine Beruhigung der Lage bemühen, hießt es aus Moskau.04.08.2022
Trotz WaffenstillstandsKämpfe um Berg-Karabach flammen wieder aufDie Situation zwischen Armenien und Aserbaidschan soll sich in der Konfliktregion Berg-Karabach wieder zuspitzen. Beide Länder berichten von getöteten Soldaten. Dabei sollen Drohnen eingesetzt worden sein.03.08.2022
Nach Istanbul und EriwanZehntausende Russen gehen ins ExilAus Angst vor einer Verhaftung, dem Wehrdienst oder wirtschaftlichen Problemen verlassen immer mehr russische Staatsangehörige ihre Heimat. Viele zieht es nun in die Türkei oder nach Georgien. In Armenien sollen sich derzeit sogar bis zu 100.000 Russinnen und Russen aufhalten.19.04.2022
Konflikt um Berg-KarabachAserbaidschan gibt sich gesprächsbereitIn Berg-Karabach kommt es trotz eines Waffenstillstands erneut zu Spannungen. Aserbaidschan fordert Armenien auf, "konkrete Schritten" für Friedensverhandlungen zu unternehmen. Sollte sich der Konflikt in der Region wieder verschärfen, könnte das für Russland zur Belastung werden.29.03.2022