Kanzler im ZeugenstandScholz: Ausstieg aus Atomkraft war richtigFast neun Stunden dauert die Anhörung von Wirtschaftsminister Habeck im Atom-Untersuchungsausschuss, am Abend widmen sich die Fragesteller dann dem letzten Zeugen: Kanzler Scholz. Der spricht gleich zu Beginn über sein Machtwort aus dem Jahr 2022.17.01.2025
Anhörung im U-AusschussHabeck: Es gab keine ideologische Festlegung zum AKW-AusstiegHaben die von den Grünen geführten Ministerien interne Bedenken gegen den Atomausstieg aus ideologischen Gründen missachtet? Ein Ausschuss im Bundestag soll diese Frage untersuchen. Wirtschaftsminister Habeck weist dort alle Vorwürfe zurück.16.01.2025
Strombedarf steigt und steigtInternationale Energieagentur sieht Comeback von KernkraftE-Autos, KI, Datenzentren - der weltweite Energiehunger wächst von Jahr zu Jahr. Eine Folge davon: Das Interesse an der Kernenergie ist laut der Internationalen Energieagentur so groß wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Aber es gibt zwei Probleme.16.01.2025
Dafür kein MisstrauensvotumFrankreichs Premier will Rentenpaket wieder aufschnürenDer neue französische Premier muss sparen, aber er darf es sich mit der Opposition von links und rechts nicht verscherzen. Andernfalls droht ihm der jähe Sturz per Misstrauensvotum. Bayrou verspricht daher, das einst heftig umstrittene Rentengesetz wieder zur Debatte zu stellen. 14.01.2025
"Risiken und Zwänge"Rechnungshof schlägt bei Macrons AKW-Plänen AlarmFrankreich will nach dem Modell des Europäischen Druckwasserreaktors neue Atommeiler bauen. Die staatlichen Kassenprüfer mahnen jedoch eine bessere Planung und bis dahin einen Aufschub an. Zugleich präsentieren sie die Abschlussrechnung für den ersten Reaktor neuer Bauart und attestieren dem Projekt "mittelmäßige Rentabilität".14.01.2025
Strom auch ohne Sonne und Wind"Dunkelflauten nehmen durch den Ausbau der Erneuerbaren ab"Wie schützt man sich vor Dunkelflauten? Mit dem stärkeren Ausbau von Sonne und Wind, sagt Simone Peter. Den Widerspruch klärt die Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) im "Klima-Labor" von ntv auf. Fossile Großkraftwerke hält sie für eine schlechte Alternative. 10.01.2025
Für AKW in Nord- und OsteuropaBrennelementefabrik in Lingen importiert tonnenweise Uran aus RusslandDer französische Staat setzt sich für umfassende Sanktionen gegen Russland ein, ein französischer Konzern macht dagegen gute Geschäfte. Eine Tochter von Framatome bezieht 2024 für seine Brennelementefabrik in Lingen mehr als 68 Tonnen Uran aus Russland - obwohl Alternativen vorhanden sind.03.01.2025
Mit zwölf Jahren VerspätungFrankreichs mächtigster Atommeiler geht ans NetzFrankreich setzt energiepolitisch massiv auf Atomkraft. Der Bau eines besonders leistungsstarken Reaktors in Flamanville ist aber von Problemen begleitet. Nun soll er ans Netz gehen - zwölf Jahre später als geplant. Viel teurer wurde er auch. 18.12.2024
Öko-Strom als HauptenergiequelleJapan geht die Energiewende an - Atomkraft bleibt wichtigDie viertgrößte Volkswirtschaft der Welt will den Anteil der Erneuerbaren an der Stromproduktion massiv ausbauen. Damit soll die Abhängigkeit vom Ausland verringert werden. Pro Tag gibt Japan 500 Millionen Euro für den Einkauf fossiler Brennstoffe aus. Der neue Plan der Regierung sieht auch wieder eine starke Rolle der Atomkraft vor.17.12.2024
Öl-Schattenflotte, LNG und AKWSo können wir Putins Geldhahn weiter zudrehenImmer lauter werden die Stimmen in Deutschland, die Sanktionen gegen Russland ablehnen. Dabei braucht es dringend mehr davon - denn Moskaus Exporte von Gas, Öl und Uran nach Europa finanzieren weiter den Krieg gegen die Ukraine.15.12.2024Ein Gastbeitrag von Anton Hofreiter