Trotz verschobener JustizreformMassenproteste in Israel reißen nicht abObwohl Regierungschef Benjamin Netanjahu die Gesetzesänderung für einige Wochen verschoben hat, sind in Tel Aviv inzwischen den 15. Samstag in Folge Menschen gegen die geplante Justizreform auf die Straße gegangen. Trotz Bereitschaft zum Dialog ist die Opposition skeptisch.15.04.2023
Kritik an Justizreform Netanjahu holt entlassenen Minister zurückVor zwei Wochen wirft Netanjahu seinen Verteidigungsminister raus, weil er die umstrittene Justizreform nicht mittragen will. Nun rudert der israelische Ministerpräsident zurück und holt seinen Parteikollegen wieder ins Amt - von der umstrittenen Reform rückt er aber nicht ab. 10.04.2023
Lapid: "Private Schlägerarmee"Israel bekommt umstrittene NationalgardeNach zähem Ringen einigt sich die israelische Regierung laut Medienberichten auf die Gründung einer Nationalgarde. Die fordert vor allem der rechtsextreme Polizeiminister Ben-Gvir. Für die Finanzierung müssen andere Ministerien künftig sparen. Die Opposition schäumt vor Wut. 02.04.2023
Protest gegen JustizreformIsraelis gehen weiter auf die StraßenAufgeschoben ist nicht aufgehoben: Israels Premier Netanjahu verzögert die Verabschiebung der umstrittenen Justizreform. Kritiker gehen aber davon aus, dass sie dennoch kommt - und gehen zu Tausenden auf die Straßen.01.04.2023
"König Israels"Netanjahu-Anhänger demonstrieren für ReformMassenproteste zwingen Israels Premier, seine umstrittene Justizreform aufzuschieben. Während der Staatspräsident noch Gespräche mit der Opposition führt, strömen abermals Tausende auf die Straßen von Tel Aviv: Diesmal für den bedrängten Netanjahu. 30.03.2023
"Israel ist souveränes Land"Netanjahu kontert "Ausladung" durch BidenDie USA und Israel sind historisch gesehen engste Kooperationspartner. Aufgrund der Justizreform gerät die Regierung von Premier Netanjahu zuletzt aber arg in die Kritik. US-Präsident Biden will ihn gar eine Zeit lang nicht einladen. Netanjahu verbittet sich jedoch Einmischung. 29.03.2023
Misstrauen gegenüber NetanjahuJustizreform ausgesetzt, Protest geht weiterHunderttausende Israelis machen seit Monaten gegen einen geplanten Umbau der Justiz mobil. Je konkreter die Pläne werden, desto breiter wird der Widerstand. Nun kommt die Regierung den Gegnern des Projekts etwas entgegen und setzt das Vorhaben zumindest für einige Wochen aus. Doch der Protestbewegung reicht das nicht.28.03.2023
"Essenzielle Einheit gefährdet"Netanjahu verschiebt Justizreform in IsraelDie wütenden Massenproteste zur kontroversen Justizreform zeigen Wirkung: Der israelische Ministerpräsident Netanjahu legt das Vorhaben, das den Einfluss des Höchsten Gerichts beschneidet, auf Eis - vorläufig. Gleichzeitig warnt er vor einem Bürgerkrieg. Die Proteste wird das wohl nicht stoppen.27.03.2023
Proteste nach Minister-RauswurfNetanjahu versucht zu beschwichtigenMit massiver Gegenwehr reagiert die Bevölkerung auf die umstrittene Justizreform und den Rauswurf des Verteidigungsministers in Israel. Eine Rede von Netanjahu verzögert sich. Grund soll ein Streit innerhalb der rechts-religiösen Regierung sein. Auf Twitter pocht der Regierungschef auf Einheit.27.03.2023
Wirbel um Netanjahu-RedeGewerkschaften legen "Staat Israel still"Israels Gewerkschaften schalten sich in den Protest um die geplante Justizreform ein und trommeln zum "historischen" Arbeitsstreik. Derweil verzögert sich eine Rede, in der Ministerpräsident Netanjahu das Aus des Gesetzes ankündigen könnte. 27.03.2023