Sorgfalt bei nächster WarnstufeNetzagentur warnt vor "Marktkräften" bei Gas-NotfallAktuell befindet sich Deutschland angesichts der Gasversorgung in der Frühwarnstufe. Bei einer höheren Warnstufe könnte die Bundesregierung politisch eingreifen. Die Bundesnetzagentur rät davon ab, denn davon wären Industrieanlagen, Wertschöpfungsketten und Arbeitsplätze betroffen.21.06.2022
Der Kriegstag im ÜberblickNawalny stellt Gazprom-Boss Miller bloß - Selenskyj besucht die Süd-FrontAnders als der Kreml-Chef wagt sich der ukrainische Präsident an die Front. Erstmals spricht Selenskyj Soldaten im Süden des Landes direkt Mut zu. Dort bedroht das russische Militär Odessa. Putins inhaftierter Widersacher Nawalny zeigt den obszönen Reichtum von Gazprom-Boss Miller. 18.06.2022
Debatte um gesenkte HeizleistungKommt im Winter "gesetzlich verordnetes Frieren"?Russland liefert weniger Gas. Ob im Herbst genug für einen halbwegs sorglosen Winter vorrätig sein wird, ist damit ungewiss. Als Konsequenz fordern Bundesnetzagentur und Vermieter, die Vorgaben für Mindesttemperaturen in Wohnungen zu lockern. Aus der Ampel kommt heftiger Widerspruch.17.06.2022
"So viel Gas sparen wie möglich"Netzagentur will Heiz-Vorgaben für Vermieter senken Die Verknappung der Gasvorräte wird weiter zu steigenden Preisen führen, auf viele Abnehmer dürften kräftige Nachzahlungen zukommen. Verbraucherschützer beobachten aber auch Mitnahmeeffekte bei den Versorgern. Um Schocks zu vermeiden, schlägt der Netzagentur-Chef vor, die Mindesttemperatur in Mietwohnungen abzusenken. 16.06.2022
Gazprom liefert noch wenigerHabeck ruft zum Gassparen aufSeit heute Nacht kommt noch weniger Gas über die Pipeline Nord Stream 1 nach Deutschland. Binnen zwei Tagen kürzt Gazprom damit seine Lieferungen um rund 60 Prozent. Die Bundesnetzagentur hält auch einen kompletten Lieferstopp für möglich. Wirtschaftsminister Habeck wendet sich an die Bevölkerung. 16.06.2022
Beeinträchtigung im HomeofficeJeder Dritte klagt über InternetproblemeEin gut funktionierender Internetanschluss ist während der Corona-Pandemie so wichtig wie nie. Sowohl in Videokonferenzen im Homeoffice als auch beim Streaming am Feierabend beklagen aber viele Menschen in Deutschland eine instabile Verbindung.15.06.2022
Kostenbelastung werde "immens"Netzagentur drängt auf Füllung der GasspeicherWegen des Ukraine-Kriegs will Deutschland möglichst schnell von russischem Erdgas unabhängig werden. Bei einem kurzfristigen Lieferstopp seien deutsche Speicher aber "nicht gut genug gefüllt", warnt der Chef der Bundesnetzagentur Müller. Für die nächsten Winter müsse man schnell neue Lieferanten finden.29.05.2022
Netzagenturchef bei Maischberger"Motivation zum Sparen noch nicht da"Die Gasspeicher in Deutschland sind nicht genug gefüllt, und die Gaspreise explodieren. Deshalb ruft der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, die Bevölkerung dazu auf, schon jetzt mit dem Gas sparsam umzugehen. Vielen sei noch gar nicht klar, welche Kosten auf sie zukämen.18.05.2022Von Marko Schlichting
Abschalt-Reihenfolge festgelegtBei Gasmangel sind Schwimmbäder zuerst dranFalls Russland demnächst den Gashahn zudreht, müssen Bürger nicht in kalten Wohnungen ausharren. Doch bevor es die Industrie trifft, sollen zunächst Freizeiteinrichtungen leer ausgehen, erläutert Netzagenturchef Müller. 17.05.2022
"Telekom StreamOn" und Co.Bundesnetzagentur verbietet Nulltarif-OptionenMit Mobilfunktarifen wie "Telekom StreamOn" und "Vodafone Pass" können Kunden Dienste nutzen, ohne dass sie auf das Datenvolumen angerechnet werden. Seit Langem sind diese Angebote umstritten. Ab Juli soll damit Schluss sein, entscheidet die Bundesnetzagentur.28.04.2022