"Irreführende" CO2-VersprechenVerbraucherschützer klagen gegen TeslaDas Berliner Landgericht befasst sich mit mehreren Vorwürfen gegen den US-Autobauer Tesla. Weil der Konzern mit "irreführenden" Aussagen werbe, klagen die deutschen Verbraucherzentralen. Zudem sieht der Verband Datenschutzverstöße, für die Autofahrer Bußgelder riskieren.19.07.2022
Chief Data Scientist gesuchtDigitales Gesundheitschaos wird ChefsacheSeit Beginn der Pandemie ist klar, dass Deutschlands Gesundheitssystem digital nachhinkt. Um die Corona-Lage in Echtzeit zu analysieren, muss die Bundesrepublik häufig ausländische Daten nutzen. Das soll sich ändern.07.07.2022Von Anne Grandjean
Schutz vor StrafverfolgungGoogle löscht Abtreibungskliniken aus StandortdatenIn vielen US-Bundesstaaten drohen Frauen, die abtreiben, hohe Strafen. Dabei müssen sie befürchten, dass Staatsanwälte auch auf Smartphone-Daten zurückgreifen könnten. Um das zu verhindern, will Google Abtreibungskliniken und auch andere sensible Orte künftig aus dem Standortverlauf löschen. 02.07.2022
"Überwachungswerkzeug" für ChinaUS-Behörde will Tiktok aus App-Stores verbannenDer chinesischen Video-App Tiktok droht neuer Ärger in den USA. Der Kommissar einer Aufsichtsbehörde wirft der Plattform vor, US-Nutzerdaten nach Peking weiterzuleiten. Er untermauert seine Vorwürfe mit geheimen Aufnahmen von Tiktok-Mitarbeitern.30.06.2022
Zu viele AutokamerasBerliner LKA verbietet Teslas auf GeländeTesla-Fahrzeuge sind mit acht Kameras ausgestattet, die eine 360-Grad-Überwachung der Umgebung ermöglichen. Das LKA in Berlin sieht darin ein Risiko für Sicherheit und Datenschutz. Deshalb verbietet es Teslas den Zugang zum Polizeigelände.23.06.2022
Vergiss es!Dem Internet persönliche Infos und Fotos entreißen Wer kennt das nicht? Peinliche Fotos, die nach einer durchfeierten Nacht plötzlich bei Facebook auftauchen. Oder Tweets, die man rückblickend lieber nicht veröffentlicht hätte. Was kann man tun?06.06.2022
Nutzertäuschung zu WerbezweckenTwitter zahlt Strafe in MillionenhöheJahrelang nutzt Twitter Handynummern und E-Mail-Adressen seiner Nutzer ungefragt für Werbezwecke. Nun muss der Konzern 140 Millionen Euro Strafe für den eklatanten Datenmissbrauch zahlen. Die Plattform selbst spricht von einem "Versehen". Derweil feilt Elon Musk an seinen Übernahmeplänen.26.05.2022
Datenschutz-NegativpreisLieferando erhält "Big Brother Award"Für Verstöße gegen den Datenschutz vergibt der Bielefelder Verein Digitalcourage jährlich einen Negativpreis. In der Kategorie Arbeitswelt steht 2022 Lieferando für die "unzulässige Totalkontrolle seiner Fahrer" im Rampenlicht. Auch das Bundeskriminalamt wird mit einem Preis bedacht.29.04.2022
Anwalt für Regeln mit AugenmaßDatenschutz? "Es geht schlichtweg ums Geld"Datenschutz ist für die einen ein wichtiges und notwendiges Übel - für die anderen spannend und geschäftsfördernd. Tim Wybitul gehört zur zweiten Seite. Er ist einer der erfolgreichsten Fachanwälte für Datenschutzrecht. Ein Fachgebiet, auf dem er Augenmaß anmahnt.20.04.2022Von Frauke Holzmeier
Kontrollen von 3G zweckgebundenUnternehmen sollen Corona-Daten löschenAls an deutschen Arbeitsstätten die 3G-Regel in Kraft tritt, erheben Arbeitgeber Daten ihrer Mitarbeiter, um den Zutritt regeln zu können. Das sei nun nicht mehr nötig, die Daten gehörten daher gelöscht, erklärt die niedersächsische Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel - und kündigt Kontrollen an. 19.04.2022