Weltweit Milliarden erbeutetPolizei setzt Cyber-Bankräuber festJahrelang zapft eine Bande von Hackern Server von Banken an. Über eine Milliarde Euro erbeuten sie auf diese Weise. Ermittler sind weltweit hinter ihnen her. Nun gelingt es der Polizei in Spanien, den Kopf der Gruppe festzunehmen.26.03.2018
Letzter Akt in Den HaagVojislav Seselj - die großserbische GiftspritzeEnde des Jahres will das UN-Tribunal zum früheren Jugoslawien seine Arbeit beenden. Davor gibt es noch einen wichtigen Termin. Die Anklage will erreichen, dass der serbische Kriegstreiber Seselj doch noch seine gerechte Bestrafung bekommt.12.12.2017Von Wolfram Neidhard
Gift löste Herzversagen ausPraljak ist durch Zyankali gestorbenKurz nach seiner Verurteilung trinkt der Kriegsverbrecher Praljak noch im Gerichtssaal eine Flüssigkeit aus einer Art Flakon. Wenig später stirbt er im Krankenhaus. Eine Obduktion ergibt jetzt: Der 72-Jährige nahm sich mit Zyankali das Leben.01.12.2017
Hatte Praljak Hilfe von außen?Suizid mit Gift stellt Ermittler vor RätselDer letzte Verhandlungstag des UN-Tribunals in Den Haag endet dramatisch. Der bosnisch-kroatische Kriegsverbrecher Praljak begeht im Gerichtssaal durch Einnahme eines Gifts Suizid - Reste davon weisen die Ermittler nach. Doch wie kam die Ampulle ins Gericht?30.11.2017
"Charismatischer Mörder"Srebrenica-Schlächter wartet auf sein UrteilRatko Mladic steht für das schlimmste Verbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg - das Massaker von Srebrenica. Seit mehr als sechs Jahren steht er vor dem Haager UN-Kriegsverbrechertribunal. Jetzt fällt das Urteil.21.11.2017Von Wolfram Neidhard
Teilschuld an MassakerNiederlande müssen für Srebrenica zahlenRund 8000 Jungen und Männer starben 1995 beim Massaker von Srebrenica. Niederländische UN-Truppen hätten sie beschützen sollen, doch leisteten sie den bosnischen Serben keinen Widerstand. Damit ignorierten sie ein "reales Risiko", meint ein Gericht.27.06.2017
Kriminalität in EuropaZahl der Banden steigt auf mindestens 5000Immer mehr Verbrecherbanden sind in der Europäischen Union aktiv. Ihr größter Markt ist nach wie vor der Drogenhandel. Allerdings nimmt die Cyber-Kriminalität zu, geht aus einem Bericht von Europol hervor.09.03.2017
Zerstörung von Uneso-WeltkulturerbeAl Mahdi ist des Kriegsverbrechens schuldigWeil er im Sommer 2012 die Zerstörung von Welterbestätten in Timbuktu angeordnet hat, muss der Dschihadist Ahmad Al Faqi Al Mahdi für neun Jahre ins Gefängnis. Der Strafgerichtshof in Den Haag spricht ihn des Kriegsverbrechens schuldig. 27.09.2016
Person der WocheDer Kultur-Terrorist gestehtIm Prozess um die Zerstörung des Weltkulturerbes in Timbuktu hat der Chef der islamistischen "Moralbrigade" wortreich seine Schuld gestanden. Ihm drohen mehrere Jahre Haft. Dabei wird der grausame Terror an Menschen nicht einmal verhandelt.23.08.2016Von Wolfram Weimer
Weltkulturerbe in TimbuktuIslamist bedauert vor Gericht ZerstörungswutJahrhundertelang war Timbuktu eine der bedeutendsten islamischen Metropolen. Als Islamisten 2012 die Stadt erobern, vernichten sie alles was ihnen an Kulturschätzen in die Hände fällt. Der Mann, der die Zerstörung anordnet, steht nun in Den Haag vor Gericht. 22.08.2016