Defizite in NATO-Einsatz spürbarHeeresinspekteur: Bundeswehr fehlen abhörsichere FunkgeräteIn Litauen wird von Panzer zu Panzer geschrien, wegen des unverschlüsselten, deutschen Funkverkehrs. Das sei Realität, gibt Heeresinspekteur Mais zu bedenken. Für die angekündigte Modernisierung der Bundeswehr steht für ihn daher sichere Kommunikation an erster Stelle, Panzer und Waffen erst danach.17.05.2022
Henning Otte im "ntv Frühstart""Ein Dritter Weltkrieg steht nicht an"Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion glaubt angesichts der ukrainischen militärischen Erfolge nicht an eine Eskalation hin zu einem Konflikt zwischen NATO und Russland. Dass Bundeskanzler Scholz weiter Kiew meidet, kritisiert Otte scharf.10.05.2022
Absage an Kiew wegen SteinmeierScholz' verletzter Stolz ist unangebrachtVöllig unerwartet verkündet Bundeskanzler Scholz, dass er vorerst nicht die Ukraine besuchen wird. Als Grund nennt er die Ausladung von Bundespräsident Steinmeier vor rund zwei Wochen. Statt nachtragend zu sein, sollte er das persönliche Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj suchen.03.05.2022Ein Kommentar von Vivian Micks
Sondervermögen nur für TruppeLindner sieht keinen Widerspruch zu UnionBei den geplanten 100 Milliarden Euro Sonderschulden für die Bundeswehr ist die Ampelregierung auf die Zustimmung der Union angewiesen. Die befürchtet unter anderem, dass das Geld nicht allein in die Ausrüstung der Truppe fließt. Doch genau so sei es geplant, versichert Bundesfinanzminister Lindner. 27.04.2022
"Gar nicht mehr zu vermitteln"Lambrecht hinterfragt Mali-EinsätzeDass der malischen Armee Gräueltaten vorgeworfen werden und die Militärjunta enge Beziehungen zu Russland pflegt, kann Deutschland nicht gefallen. Das Verteidigungsministerium will das derzeitige Engagement der Bundeswehr in dem afrikanischen Land auf den Prüfstand stellen.09.04.2022
Grüne Jugend im "Frühstart" "Sicherheit betrifft viel mehr als Militär"Auch die Grüne Jugend muss zu Krieg, Aufrüstung und militärischer Sicherheit Stellung nehmen. Co-Sprecher Dzienus befürchtet, dass viel Geld in der Bundeswehr versickert, wenn die nötigen Reformen ausbleiben. 30.03.2022
Keine "Einkaufstour" in IsraelDeutsche Delegation erkundigt sich über RaketenabwehrAngesichts der Bedrohung durch Russland erwägt die Bundesregierung den Kauf eines Raketenabwehrsystems. Aktuell habe Deutschland große Lücken in der Luft- und Bodenabwehr, heißt es. Verteidigungspolitiker reisen nach Israel, um sich dort über die verschiedenen Systeme zu informieren.29.03.2022
"Hartes Erwachen"Strack-Zimmermann erwartet EntschlossenheitDer Krieg in der Ukraine sei vor allem für Deutschland ein "hartes Erwachen" so die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Zur Wehrfähigkeit gehöre auch, die eigenen Werte zu verteidigen.27.03.2022
Truppen für die OstflankePutin zwingt die NATO zur ZeitenwendeDie Vereinbarungen der NATO-Russland-Grundakte sind Geschichte. Die NATO verstärkt langfristig die Ostflanke, schickt Truppen in ehemalige Warschauer-Pakt-Staaten. Es ist keine Provokation, sondern eine Reaktion auf den russischen Krieg.24.03.2022Ein Kommentar von Markus Lippold
Wachstumsschub und ExtraaufträgeRheinmetall profitiert vom Krieg in der UkraineVor dem Hintergrund steigender Verteidigungsausgaben in Deutschland und anderen Ländern ist der Rüstungskonzern Rheinmetall auf Wachstumskurs. Wegen Russlands Einmarsch in der Ukraine haben mehrere EU-Länder angekündigt, ihre Wehr-Etats aufzustocken. 17.03.2022