Nach Vorstoß von WegnerLindner: Schuldenbremse wird nicht ausgesetztDer Bürgermeister von Berlin, Wegner, hat viel vor. Dafür braucht er Geld. Sein Vorschlag, die Schuldenbremse für fünf Jahre auszusetzen, erntet sowohl Kritik als auch Zuspruch. Finanzminister Lindner erteilt Wegner jedoch eine klare Absage. 05.08.2023
Anleger könnten Geld umschichtenSo profitiert Deutschland von der US-HerabstufungDie Ratingagentur Fitch hat den USA die begehrte Spitzennote für die Bonität entzogen. Die Herabstufung hat laut Experten zwar keinen direkten Einfluss auf die Attraktivität von Staatsanleihen - zum Nutznießer könnte Deutschland trotzdem werden.02.08.2023
Länger oder kürzer arbeiten?Nicht Ökonomen entscheiden, sondern die MenschenUm den Fachkräftemangel auszugleichen, schlägt das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft vor, die Arbeitszeiten zu verlängern. Doch das ist billige Lobby-Rhetorik. Mehr gearbeitet wird nur, wenn die Bedingungen stimmen, es in die eigene Lebensplanung passt und das Budget es erfordert.20.07.2023Ein Kommentar von Diana Dittmer
Mehr Geld für Millionen DeutscheWer legt fest, wie hoch der Mindestlohn ist?Eines ist jetzt schon klar: Millionen Beschäftigte in Deutschland werden im kommenden Jahr mehr Geld verdienen. Denn der Mindestlohn wird angepasst. Bislang liegt er bei 12 Euro die Stunde, die Kommission legt nun ihren Vorschlag für eine Erhöhung vor. Doch wie wird darüber entschieden?26.06.2023
Wirtschaftsexperten uneinsSozialverband fordert Mindestlohn von mehr als 14 EuroNach der Politik sind wieder die Sozialpartner dran: Die Mindestlohn-Kommission legt am Montag ihren Vorschlag für eine Erhöhung vor. Der Sozialverband VdK erhofft sich mindestens 14 Euro, unter Wirtschaftsexperten herrscht keine Einigkeit.25.06.2023
Wirtschaft schlägt sich wackerInstitute erwarten kein Wachstum - solider AusblickMehrere deutsche Wirtschaftsforscher haben ihre Wachstumsprognosen für dieses Jahr gesenkt. Demnach wird die Europas größte Volkswirtschaft nicht wachsen - zu groß sind die Herausforderungen. Dafür steigt der Optimismus für 2024. Gründe sind hohe Lohnabschlüsse und ein robuster Arbeitsmarkt.15.06.2023
DIW zu EinkommensverteilungTopverdiener profitieren nach der Pandemie besondersKurze Zeit wachsen hohe Einkommen in Deutschland langsamer als niedrige. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung weist nun auf eine Trendwende hin. Demnach nimmt die Einkommensungleichheit wieder zu. Das hängt unter anderem mit der wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemie zusammen.15.06.2023
Deutliche Worte in BrandenburgScholz: Ausländische Arbeitskräfte müssen willkommen sein Beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow richtet Bundeskanzler Scholz ungewöhnlich deutliche Worte an Arbeitgeber: Es brauche ein weltoffenes Deutschland, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Anders sei die Lücke nicht zu schließen, die vor allem im Osten besonders hoch sei.11.06.2023
Geldpolitische Strategie ändernTop-Ökonom fordert von EZB StrategiewechselErst kürzlich hat Christine Lagarde betont: Die EZB werde entschlossen an ihrem Kurs festhalten, bis die Inflation wieder bei zwei Prozent liegt. DIW-Chef Fratzscher fordert allerdings: Die EZB solle ihr Inflationsziel besser aufheben. Die Zeit multipler Krisen erfordert seiner Einschätzung nach ein Umdenken.02.06.2023
"Nächsten fünf bis zehn Jahre"DIW-Chef erwartet auch mittelfristig erhöhte InflationDie deutsche Wirtschaft hat derzeit mit vielen Krisen gleichzeitig zu kämpfen: hohe Energiepreise, Lieferkettenengpässe und Fachkräftemangel. Für die nächsten fünf bis zehn Jahre rechnet DIW-Chef Fratzscher deshalb mit einer hohen Inflationsrate. Das müsse aber nicht unbedingt ein Problem sein.14.04.2023