Bisherige Olympia-AusschlüsseRusslands Doping-Bann ist ein NovumRussland ist von den Olympischen Winterspiele in Pyeongchang ausgeschlossen. Russische Sportler dürfen nur unter neutraler Flagge starten. In der Geschichte Olympias ist dies beispiellos. Es kam zwar mehrmals zu Ausschlüssen, allerdings noch nie wegen Dopings.05.12.2017
"Beispielloser Angriff"IOC schließt Russland von Olympia aus Russland darf nicht an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang teilnehmen. Das entscheidet das IOC im Skandal um russisches Staatsdoping, das einen "beispiellosen Angriff auf die Integrität des Sports" darstelle. Einzelne Sportler sollen unter Auflagen als "neutrale Athleten" starten dürfen. Ungemütlich könnte es für die Fifa werden.05.12.2017
IOC-Urgestein Pound zu Russland"Das ganze System könnte kollabieren"Für die Olympia-Bosse ist IOC-Mitglied Richard Pound eine "Nicht-Person", weil er zum russischen Staatsdoping sagt, was das IOC nicht hören will. Im Interview bekräftigt er gegenüber n-tv.de: Ein Olympia-Aus ist die einzig mögliche Strafe. "Brichst du die Regeln, bist du raus." 05.12.2017
Entscheidung im DopingskandalSetzt das IOC Russland vor die Tür?Das Internationale Olympische Komitee entscheidet, ob - und wenn ja, wie - es Russland für den Dopingskandal bei den Winterspielen 2014 in Sotschi bestraft. Die Szenarien reichen vom Ausschluss bis zum Freispruch.05.12.2017
Systematisches DopingThomas Bach und das russische ProblemDer Ausschluss von den Olympischen Winterspielen in Südkorea wäre für die Sportweltmacht Russland mehr als nur ein Moment der Demütigung. Das IOC hat im Dopingskandal grundsätzlich nur wenige Optionen - keine allerdings dürfte uneingeschränkt Beifall finden.04.12.2017
Boykottiert die KHL Olympia?Eishockey-Weltverband zittert vor RusslandDas IOC will am Dienstag Konsequenzen aus dem russischen Dopingskandal ziehen. Sollte es zum Olympia-Bann der Sbornaja kommen, könnte das gravierende Auswirkungen auf das Eishockey-Turnier in Pyeongchang haben. Die Deutschen würden profitieren.04.12.2017
"Leugnen, leugnen, leugnen"Russlands Doping-Wagenburg stehtVor dem IOC-Entscheid über das russische Staatsdoping sind die Beweise erdrückend und die Fronten verhärtet. Dopingkämpfer fordern ein Olympia-Aus Russlands. Das streitet Doping kategorisch ab - und spekuliert, dass für das IOC Geld wichtiger als Moral ist.03.12.2017
Keine Gnade nach DopingskandalDe Maizière fordert Härte gegen RusslandDer Ehrliche darf im Sport nicht länger Dumme sein, stellt DOSB-Boss Hörmann klar. Auch Bundesinnenminister de Maizière erwartet vom IOC eine harte Strafe mit Abschreckungspotenzial für Russlands Staatsdoping. Das russische Leugnen sei ein typischer Reflex.02.12.2017
Die WM zu Gast bei DopernInfantinos Fifa spielt das Spiel ungerührt mitDer WM-Organisationschef Witali Mutko leugnet in einer Wutrede das russische Staatsdoping. Und was macht die Fifa? Nichts. Präsident Gianni Infantino sagt, im Fußball sei alles okay. Kein Grund also, alles schlechtzumachen.01.12.2017Ein Kommentar von Stefan Giannakoulis
Mutkos Wutrede zur WM-Auslosung"Hat nie staatliches Dopingsystem gegeben"Witali Mutko ist stinksauer. Und Grund für seine Wut ist einmal mehr das Thema Doping. Russlands Vize-Premier schimpft vor der Auslosung zur Fußball-Weltmeisterschaft: "Diese ständigen Vorwürfe und Spekulationen zielen nur darauf ab, unser Land zu diskreditieren."01.12.2017