Abertausende Sportler verdächtigRussland leugnet, der Dopingskandal wächstNach Russlands Olympia-Bann bleibt das Thema hochbrisant. Die russische Regierung leugnet weiter Staatsdoping und verweigert Konsequenzen. Derweil kommen neue Fragen zum Skandal-Ausmaß auf. Womöglich sind viel mehr Sportler involviert - "Abertausende".07.12.2017
Trotz "politischen" IOC-UrteilsPutin schließt Olympia-Boykott ausVorm IOC-Entscheid im russischen Staatsdopingskandal droht Russland, keinen Start unter neutraler Flagge zu akzeptieren. Nach der IOC-Strafe tut Präsident Putin genau das. Das Urteil sei natürlich "politisch motiviert", lässt er wissen. Aber: Ein Boykott ist keine Option.06.12.2017
Infantino spielt gefährlichFifa hält zu Mutko und gefährdet Ruf der WMDarf ein Doping-Strippenzieher eine Fußball-WM organisieren? Fifa-Boss Gianni Infantino hat damit kein Problem - und hält an Witali Mutko fest. Der Weltverband stellt sich damit selbst ins Abseits und sorgt für sehr große Zweifel an seiner Anti-Doping-Haltung.06.12.2017
IOC schließt Russland aus"Wie kann Putin die Fußball-WM retten?"Keine russische Mannschaft, keine russische Hymne und keine russische Flagge: Das IOC suspendiert Russlands Olympia-Komitee wegen des staatlichen Dopingskandals und schließt das Land von den Winterspielen 2018 aus. Die Reaktionen darauf sind eher gemischt.06.12.2017
Härte und HintertürchenBachs IOC wirft Russland raus, aber … Im russischen Staatsdopingskandal tut das IOC nun doch, was es bislang gescheut hat: Es zieht Konsequenzen und sorgt mit Russlands Olympia-Ausschluss für ein Novum. Was nach klarer Botschaft und historischer Härte klingt, lässt Hintertürchen offen.06.12.2017Von Christoph Wolf
"Nicht inkognito zu Olympia!"IOC-Strafe macht Russland wütendDie Sportgroßmacht Russland ist verärgert, beleidigt, trotzig: Sie darf wegen Staatsdopings bestenfalls einzelne Sportler zu den nächsten Winterspielen schicken und will sie deshalb im TV boykottieren. Doch die IOC-Strafe belastet auch die Fußball-WM 2018. 05.12.2017
Bisherige Olympia-AusschlüsseRusslands Doping-Bann ist ein NovumRussland ist von den Olympischen Winterspiele in Pyeongchang ausgeschlossen. Russische Sportler dürfen nur unter neutraler Flagge starten. In der Geschichte Olympias ist dies beispiellos. Es kam zwar mehrmals zu Ausschlüssen, allerdings noch nie wegen Dopings.05.12.2017
"Beispielloser Angriff"IOC schließt Russland von Olympia aus Russland darf nicht an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang teilnehmen. Das entscheidet das IOC im Skandal um russisches Staatsdoping, das einen "beispiellosen Angriff auf die Integrität des Sports" darstelle. Einzelne Sportler sollen unter Auflagen als "neutrale Athleten" starten dürfen. Ungemütlich könnte es für die Fifa werden.05.12.2017
IOC-Urgestein Pound zu Russland"Das ganze System könnte kollabieren"Für die Olympia-Bosse ist IOC-Mitglied Richard Pound eine "Nicht-Person", weil er zum russischen Staatsdoping sagt, was das IOC nicht hören will. Im Interview bekräftigt er gegenüber n-tv.de: Ein Olympia-Aus ist die einzig mögliche Strafe. "Brichst du die Regeln, bist du raus." 05.12.2017
Entscheidung im DopingskandalSetzt das IOC Russland vor die Tür?Das Internationale Olympische Komitee entscheidet, ob - und wenn ja, wie - es Russland für den Dopingskandal bei den Winterspielen 2014 in Sotschi bestraft. Die Szenarien reichen vom Ausschluss bis zum Freispruch.05.12.2017