Nächster Olympia-Skandal drohtRegierung stoppte Brasiliens DopingtestsBrasilien will Medaillen, sagt ein Informant, egal, ob sauber oder nicht. Das brasilianische Sportministerium bestätigt, es habe die Dopingtests für Topathleten in der wichtigsten Kontrollphase gestoppt. Aus "inakzeptablen" Gründen, sagt die Wada.06.08.2016
Interview mit Gold-Gewinner Maennig"Bis zu 70 deutsche Medaillen? Das ist unrealistisch"Auch diesmal werden keine Medaillenträume der deutschen Olympiamannschaft wahr, sagt Ruder-Goldgewinner Wolfgang Maennig. Der Wirtschaftswissenschaftler weiß, warum - und erklärt im n-tv.de Interview, weshalb die Sommerspiele schon jetzt hinter den Erwartungen zurückbleiben.06.08.2016
Sportminister Mutko wird pathetischDopingexperte: Russen-Medaillen schwärzenTrotz nachgewiesenen Staatsdopings gehen für Russland 279 Athleten bei Olympia an den Start. Sportminister Mutko fordert Siege. Ein Anti-Doping-Experte fordert bei Siegerehrungen für Russen einen deutlichen Hinweis im deutschen TV.06.08.2016
Der IOC-Chef und der Doping-SkandalThomas Bach entkommt der Krise nur kurzDie Leichtigkeit der Eröffnungsfeier ist Thomas Bach kaum anzusehen. Der Chef des IOC hat andere Probleme: Der Doping-Skandal um die russische Mannschaft wird immer mehr mit seinem Namen verbunden. Trotzdem wird Bach in Rio freundlich empfangen.06.08.2016
Spiele der falschen Versprechen"12 Milliarden für Olympia in Rio? Ein Witz"Die olympische Bewegung ist in der Krise, sagt Politikwissenschaftler Boykoff. Dennoch erwartet er in Rio "großartige" Spiele - sofern man sich nur auf den Sport konzentriert. Sein Gesamtzeugnis fällt vernichtend aus, wie er im Gespräch mit n-tv.de erklärt.05.08.2016
CAS kippt IOC-BeschlussEx-Doper erhalten Startrecht in RioZwei russische Ruderer werden 2008 des Dopings überführt und für zwei Jahre gesperrt. Das IOC verweigert ihnen auch einen Start bei den Spielen in Rio. Dagegen klagen sie - und gewinnen. Auch eine "Kronzeugin" darf nun wieder hoffen.05.08.2016
Dopingbericht-Autor kritisiert IOC271 Russen dürfen bei Olympia antretenRussland geht bei den Olympischen Spielen in Rio mit 271 Athleten an den Start. Trotz massiver Dopingvorwürfe hat das IOC auf einen Ausschluss aller Russen verzichtet. Der Enthüller des Staatsdopings macht dem Komitee Vorwürfe - und kündigt neue Befunde an.04.08.2016
Eigene Regel wird aufgeweichtRussland-Leitlinie des IOC sorgt für ChaosDas Internationale Olympische Komitee will Klarheit schaffen, erreicht aber genau das Gegenteil. Ein Brief mit neuen Verfahrenslinien im Umgang mit russischen Sportlern an die einzelnen Weltverbände sorgt für große Unsicherheit.04.08.2016
Sportförderpolitik ist gefährlich "Medaillendruck erhöht Dopingbereitschaft" Dass Whistleblowerin Stepanowa nicht bei Olympia starten darf, ist für Sportphilosoph Volker Schürmann ein Skandal. Dem IOC macht er schwere Vorwürfe, aber auch nationale Verbände greift er bei n-tv.de wegen ihrer medaillenfokussierten Förderpolitik an.03.08.2016
Olympiateilnahme abgelehntOnline-Petition setzt sich für Stepanowa einNachdem der russischen Leichtathletin Julia Stepanowa die Teilnahme an den Olympischen Spielen verweigert wurde, bekommt sie Unterstützung: 100.000 Menschen wenden sich im Internet gegen die Entscheidung des IOC. Stepanowa zeigt sich gerührt.02.08.2016