Energieimporte für 24 MilliardenChina und Deutschland sind Putins beste KundenRussland muss sein Erdöl und sein Erdgas nach dem Angriff auf die Ukraine weltweit zu Schleuderpreisen verkaufen. Dennoch verdient Moskau kräftig - vor allem dank China und der EU. Deutschland ist zweitgrößter Abnehmer russischer Energie, Frankreich erhöht seine Importe sogar.13.06.2022
Wirkung über EU hinausVersicherer sollen Russlands Ölexport lahmlegen Die EU will mit ihrem neuen Sanktionspaket nicht nur die eigenen Ölimporte aus Russland stoppen. Der Vorschlag enthält eine Bestimmung, die auf Umwegen auch den Handel mit anderen Staaten einschränken soll. Damit wird es für den Kreml schwierig, Ersatz für die wegfallende Kundschaft zu finden. 04.05.2022
Sanktionen zeigen WirkungRusslands Ölförderung geht stark zurückRussische Ölproduzenten finden aufgrund westlicher Sanktionen weniger Abnehmer. Das schränkt laut einem russischen Medienbericht nun auch die Ölförderung ein. Von März zu April betrage der Rückgang bereits 8,7 Prozent - im Gesamtjahr rechnet der russische Finanzminister mit einem weit höheren Wert.29.04.2022
Landverpachtung per AuktionUS-Regierung vergibt doch wieder BohrrechteDer Krieg in der Ukraine und ein Energiemarkt in Krisenstimmung sorgen dafür, dass Regierungen von früheren Klimaversprechen abrücken. US-Präsident Biden lässt wieder Land im Bundesbesitz für die Erschließung von Erdöl- und Erdgasvorkommen verpachten. Umweltschützer finden das "rücksichtslos".16.04.2022
Potenziell immense LückeOPEC: Könnten Ausfall von russischem Öl nicht ausgleichenEin Ausfall der russischen Öl-Produktion als Folge von Sanktionen könnte der OPEC zufolge eine Versorgungslücke von mehr als sieben Millionen Barrel pro Tag reißen. OPEC-Generalsekretär Barkindo erklärt, dass diese auszugleichen "nahezu unmöglich" sei.11.04.2022
Noch am Dienstag in KraftUSA verhängen Importstopp für russisches ErdölDie US-Regierung beschließt, die Einfuhr von russischem Erdöl zu beenden. Es ist eine weitere Ausweitung der Sanktionen nach dem Überfall auf die Ukraine. Die Bundesregierung dagegen lehnt einen solchen Schritt derzeit ab. Minister Habeck begründet das bei ntv.08.03.2022
Lukoil ist nicht in StaatsbesitzRussischer Großkonzern fordert Ende des KriegesAnders als Rosneft und Gazprom ist Lukoil ein privatwirtschaftlicher Erdölkonzern und nicht in staatlicher Hand. Als eines der ersten großen Unternehmen in Russland spricht sich das Unternehmen offenbar für ein Ende der Kämpfe in der Ukraine aus.03.03.2022
Preis bei 80 US-Dollar je BarrelOpec senkt Prognose für Öl-Nachfrage 2022Die Opec hält an ihrer Förderpolitik fest - obwohl die Preise durch die Decke gehen. Als ein Grund für deren Steigerung gilt das knappe Angebot. Dennoch korrigieren die Erdöl-Exporteure ihre Wachstumsprognose für die Nachfrage im kommenden Jahr nach unten.13.10.2021
Verschmutzung im Schwarzen MeerTankerunfall verursacht riesigen ÖlteppichEine ganz andere Größenordnung: Der Ölfleck im Schwarzen Meer ist statt 200 Quadratmetern ganze 80 Quadratkilometer groß. Das verantwortliche Unternehmen vermeldete nach dem Vorfall zunächst die viel kleinere Schätzung, welche die Russische Akademie der Wissenschaften nun korrigiert.11.08.2021
Schnurgerade Stadt in der Wüste"Selbst für Saudi-Arabien ambitioniert"Die Arabische Halbinsel ist für Gigantisches bekannt. Dubai, Abu Dhabi und Katar sind nur einige Beispiele. Doch was Saudi-Arabien plant, soll das alles in den Schatten stellen. Das erzkonservative Königreich will eine schnurgerade Stadt in der Wüste bauen.19.06.2021Von Kevin Schulte