Robert Habeck im "Frühstart""Einigen ist nicht klar, welchen Preis man bezahlt"Bundeswirtschaftsminister Habeck hält einen Stopp russischer Gasimporte für keine gute Idee. "Man kann das natürlich tun, aber man muss sich klarmachen, welchen Preis man bezahlt." In einem solchen Szenario drohe eine schwere Wirtschaftskrise in Deutschland und damit in Europa.08.03.2022
"So lange es nötig ist"Macron will Kontakt zu Putin haltenAls "Signal einer Zeitenwende" bezeichnet der französische Präsident den Ukraine-Krieg. Er geht davon aus, dass sich die Lage in dem Land noch verschlimmern wird. Seinem russischen Kollegen wirft Macron einen Rachekrieg vor. Dennoch will er die Gespräche mit Putin nicht abreißen lassen.02.03.2022
EU bestraft Putin-FördererRussische Milliardäre "schockiert" über SanktionenWegen des Angriffs auf die Ukraine verhängt die EU Sanktionen gegen russische Oligarchen und Vertraute von Kremlchef Putin. Genau das will ein Teil von ihnen nicht sein: Mehrere russische Milliardäre äußern sich schockiert - zwei wollen "energisch und mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln" dagegen vorgehen.01.03.2022
Immobilien, Jachten, AutosFrankreich will sanktionierten Russen Besitz entziehenFrankreich nimmt die Besitztümer kremlnaher Russen ins Visier. Diese sollen nach Möglichkeit beschlagnahmt werden. Zudem will Paris gegen "russische Propaganda-Organe" vorgehen.28.02.2022
Mehr als 160 DemonstrantenFestnahmen bei Antikriegsdemos in RusslandDie russischen Behörden untersagen Proteste gegen den Einmarsch in die Ukraine und drohen mit strafrechtlicher Verfolgung. Dennoch kam es in über 20 russischen Städten zu Antikriegsprotesten, die Opposition solidarisiert sich mit dem Nachbarland - die Sicherheitskräfte reagieren mit Festnahmen.24.02.2022
Kein Wandel durch AnnäherungSchluss mit der Putin-VerstehereiWas Putin will, ist seit Jahren offenkundig. Warum er es will, ist vollkommen egal. Putin ist eine Gefahr für die Nachbarländer Russlands und für den Frieden in Europa. Entsprechend muss er behandelt werden.24.02.2022Ein Kommentar von Hubertus Volmer
Person der Woche: MacronDer Möchtegern-Anführer führt Europas Schwäche vorPutins Aggressionspolitik entlarvt die Schwäche der Europäischen Union. Militärisch ist man ganz auf die USA angewiesen und politisch ohne Führung. London geht eigene Brexit-Wege, Berlins Ampelregierung wirkt wankelmütig. Macron übernimmt zwar demonstrativ Europas Führungsrolle, die 16 Jahre bei Angela Merkel lag. Doch er hat etwas ganz Eigenes im Sinn.22.02.2022Von Wolfram Weimer
Weber im "ntv Frühstart"EVP-Chef wirft Scholz mangelnde NATO-Loyalität vorAuch bei seinem Besuch in Washington will Kanzler Scholz die Karten nicht offen auf den Tisch legen: Was im Falle eines Einmarsches Russlands in die Ukraine konkret passiert, bleibt unklar. Der Vorsitzende der europäischen Konservativen, CSU-Politiker Manfred Weber, übt scharfe Kritik.08.02.2022
Russische Invasion befürchtetBerater von Macron und Scholz sprechen mit KremlEinen möglichen Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine wollen die westlichen Staaten unbedingt vermeiden: Noch diese Woche soll es direkte Gespräche mit einem Kreml-Vertreter geben. Hinzukommen diplomatische Offensiven von EU und NATO. 04.01.2022
"Kann keine Denkverbote geben"Habeck nutzt Nord Stream 2 als DruckmittelWirtschaftsminister Habeck bezeichnet die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 als einen geopolitischen Fehler. Unabhängig vom Genehmigungsverfahren der Bundesnetzagentur droht er im Konfliktfall Russlands mit der Ukraine mit einem Stopp des Projekts.18.12.2021