Mehr als 160 DemonstrantenFestnahmen bei Antikriegsdemos in RusslandDie russischen Behörden untersagen Proteste gegen den Einmarsch in die Ukraine und drohen mit strafrechtlicher Verfolgung. Dennoch kam es in über 20 russischen Städten zu Antikriegsprotesten, die Opposition solidarisiert sich mit dem Nachbarland - die Sicherheitskräfte reagieren mit Festnahmen.24.02.2022
Kein Wandel durch AnnäherungSchluss mit der Putin-VerstehereiWas Putin will, ist seit Jahren offenkundig. Warum er es will, ist vollkommen egal. Putin ist eine Gefahr für die Nachbarländer Russlands und für den Frieden in Europa. Entsprechend muss er behandelt werden.24.02.2022Ein Kommentar von Hubertus Volmer
Person der Woche: MacronDer Möchtegern-Anführer führt Europas Schwäche vorPutins Aggressionspolitik entlarvt die Schwäche der Europäischen Union. Militärisch ist man ganz auf die USA angewiesen und politisch ohne Führung. London geht eigene Brexit-Wege, Berlins Ampelregierung wirkt wankelmütig. Macron übernimmt zwar demonstrativ Europas Führungsrolle, die 16 Jahre bei Angela Merkel lag. Doch er hat etwas ganz Eigenes im Sinn.22.02.2022Von Wolfram Weimer
Weber im "ntv Frühstart"EVP-Chef wirft Scholz mangelnde NATO-Loyalität vorAuch bei seinem Besuch in Washington will Kanzler Scholz die Karten nicht offen auf den Tisch legen: Was im Falle eines Einmarsches Russlands in die Ukraine konkret passiert, bleibt unklar. Der Vorsitzende der europäischen Konservativen, CSU-Politiker Manfred Weber, übt scharfe Kritik.08.02.2022
Russische Invasion befürchtetBerater von Macron und Scholz sprechen mit KremlEinen möglichen Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine wollen die westlichen Staaten unbedingt vermeiden: Noch diese Woche soll es direkte Gespräche mit einem Kreml-Vertreter geben. Hinzukommen diplomatische Offensiven von EU und NATO. 04.01.2022
"Kann keine Denkverbote geben"Habeck nutzt Nord Stream 2 als DruckmittelWirtschaftsminister Habeck bezeichnet die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 als einen geopolitischen Fehler. Unabhängig vom Genehmigungsverfahren der Bundesnetzagentur droht er im Konfliktfall Russlands mit der Ukraine mit einem Stopp des Projekts.18.12.2021
Bündnis reagiert wohl ablehnendRussland veröffentlicht Forderungen an NATOIm Ukraine-Konflikt legt der Kreml der NATO seine Forderungen nun schriftlich vor: Das Verteidigungsbündnis soll von einer Aufnahme des Landes absehen und militärische Handlungen dort unterlassen. Bei der NATO stößt der Vorschlag auf wenig Gegenliebe.17.12.2021
Michael Roth über Russland-Krise"Die Lage ist verdammt ernst"Der langjährige Europa-Minister Roth ist seit heute Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag. Im Interview mit ntv.de blickt er auf Scholz' ersten EU-Gipfel im Schatten der Russlandkrise: "Ich rate dringend zu Geschlossenheit und Entschlossenheit."15.12.2021
Vorbereitung für "totalen Krieg"EU plant für Fall des Ukraine-AngriffsDie USA, Großbritannien und die EU bereiten sich auf den Ernstfall vor: Wenn Russland die Ukraine angreift, wollen sie mit Sanktionen reagieren. Bevor es so weit kommt, fordern einige Staaten ein "Abrüsten der Worte". Andere sprechen bereits von Russlands Vorbereitung auf den "totalen Krieg".13.12.2021
Reaktionen auf Scholz-RegierungChina will "neues Niveau" - Moskau will weiteren DialogChina zeigt sich zum Amtsantritt der neuen Regierung in Berlin erwartungsfroh. Man wolle die Beziehungen auf ein neues Niveau heben, hießt es aus Peking. Moskau zeigt sich reservierter und hofft, im Gespräch zu bleiben. Beide Länder dürften auch für die neue Regierung zu den größten Aufgaben zählen.08.12.2021