Einigung auf Waffenruhe in Ukraine"Treffen in Minsk schafft keinen Frieden"Mehr als 16 Stunden dauern die Minsker Verhandlungen für den Frieden in Europa. Dann ist ein Kompromiss gefunden: Kiew und die prorussischen Rebellen einigen sich auf eine Waffenruhe. Aber hält das Ergebnis, was es verspricht? Die Presse diskutiert.12.02.2015
Reaktionen auf den Minsk-Gipfel"Es ist noch sehr, sehr viel Arbeit notwendig"Mehr als 17 Stunden verhandeln die Staatschefs in Minsk. Und nun? Putin spricht von einem "guten Morgen", die Kanzlerin sieht eine "reale Chance". Außenminister Steinmeier äußert sich verhaltener.12.02.2015
"Ein Hoffnungsschimmer", mehr nichtAb Sonntag sollen in der Ukraine die Waffen ruhenNach mehr als 17-stündigen Verhandlungen gibt es in Minsk einen Durchbruch: Waffenruhe ab Sonntag, Abzug der schweren Waffen. Am Ende unterschreiben sogar die Separatisten.12.02.2015
Verhandlung zur UkrainekriseKann der Minsker Gipfel den Krieg bremsen?In Weißrussland trifft sich die Bundeskanzlerin mit den Präsidenten aus Russland, Frankreich und der Ukraine. Schon kleine Fortschritte können wichtig sein.11.02.2015Von Christoph Herwartz
Koordinaten deutscher AußenpolitikStabilität kommt vor MenschenrechtenSo deutlich wie nie zuvor haben Kanzlerin und Außenminister in München ihre Außenpolitik erklärt. Menschenrechte spielen darin eine untergeordnete Rolle.09.02.2015Von Christoph Herwartz
Kiew: Truppen überqueren GrenzeEU legt Sanktionen gegen Russland auf EisEigentlich wollten die EU-Außenminister zusätzliche Sanktionen gegen Russland einfach durchwinken. Wegen des bevorstehenden Gipfels in Minsk kommt es jedoch ganz anders. Die Ukraine meldet derweil, russische Truppen seien in ihr Staatsgebiet eingedrungen.09.02.2015
Kreml-Chef beharrt auf PositionPutin bringt sich für Minsk in StellungEine Lösung im Ukraine-Konflikt scheint in weiter Ferne. Präsident Putin bleibt öffentlich bei seiner Haltung: Schuld an der Eskalation im Osten des Landes sei Kiew - und die ukrainische Regierung sei es damit auch, die erste Schritte unternehmen müsse.09.02.2015
Sechs-Augen-Gespräch im KremlMerkel und Hollande sitzen an Putins TischAlle Augen sind nach Moskau gerichtet: Scheitert die Vermittlungsoffensive aus dem Westen, dürfte der Ukraine-Konflikt weiter eskalieren. Würden dann doch Waffen an Kiew geliefert? Das wäre nicht mehr nur ein Krieg der prorussischen Separatisten und ukrainischen Soldaten. 06.02.2015
Krise in der OstukraineNach der Diplomatie kommt das WettrüstenDie Separatisten in der Ostukraine haben keinen Grund mehr, über das Minsker Abkommen zu sprechen. Auch Russland ist immer schwerer zu überzeugen. Europas Verfechtern der Diplomatie gehen die Argumente aus.06.02.2015Von Issio Ehrich
Mehr als ein EtappensiegPutin hat gewonnenDie Ukraine als Staat zerbricht. Egal, was Merkel und Hollande verkünden, Russland triumphiert. Und schlimmer noch: Eine Garantie für Frieden gibt es nicht. Im Gegenteil.06.02.2015Ein Kommentar von Dirk Emmerich