Windige Vergabe der FIFA-WM 2034Saudi-Arabien und Infantino übertölpeln schweigenden FußballMit dem Ausbleiben einer Bewerbung Australiens sichert sich Saudi-Arabien die Fußball-WM 2034. Daran bestehen keine Zweifel mehr. Kritik kommt nur von erwartbarer Seite. Die Überrumplungstaktik geht auf. Jetzt benötigt es schon eine Revolution, doch wer soll sie anführen?31.10.2023Von Stephan Uersfeld
Sieger heißt Gianni InfantinoAustralien räumt Weg für nächste Skandal-WM freiNoch ist die Fußball-WM 2034 nicht offiziell an Saudi-Arabien vergeben. Doch nach dem Rückzug von Australien, dem letzten offensichtlichen Konkurrenten, ist der Weg frei für das Königreich. Die offenbar von langer Hand geplante Vergabe ist ein großer Sieg für den umstrittenen FIFA-Boss Infantino.31.10.2023
Zeitenwende im WeltfußballDas war's dann für Lionel MessiEin letztes Mal darf sich Lionel Messi über den Ballon d'Or freuen. Ein letztes Mal wird der Argentinier Weltfußballer. Dass es in diesem Jahr schon äußerst eng war, weiß er selbst. Und so leitet er die Zeitenwende im Kampf um die Krone mit tröstenden Worten ein.31.10.2023Von Tobias Nordmann
Zuschlag für Saudi-Arabien kommtFIFA-Kritiker erwarten mit Entsetzen weiteren WM-SchockDie erstaunlich kurze Bewerbungsfrist für die Fußball-WM 2034 endet. Der Gastgeber steht aber ohnehin wohl schon fest: Saudi-Arabien. Das ausgemachte Votum ist ein weiterer Erfolg für das Sportswashing im Land. Menschenrechtler erwarten eine Katastrophe.30.10.2023
Kuss-Skandal nach WM-FinaleFIFA schließt Rubiales für drei Jahre vom Fußball ausDer frühere spanische Verbandschef Luis Rubiales darf für längere Zeit keine Fußball-Tätigkeit ausüben. Die FIFA verkündet das Strafmaß nach dem Kuss-Skandal bei der WM. Abgeschlossen ist der Fall aber damit noch nicht.30.10.2023
Nach Ende von StrafverfahrenFIFA-Boss Infantino schimpft auf "arme und korrupte Leute"Die geheimen Treffen zwischen FIFA-Boss Gianni Infantino und der Schweizer Justiz bleiben ohne strafrechtliche Folgen. Die jahrelangen Ermittlungen werden eingestellt, weil der Verdacht der Einflussnahme nicht bestätigt werden kann. Infantino holt deshalb zum Gegenschlag aus.26.10.2023
FIFA-Boss Infantino will EinheitIn 13 Tagen hat Saudi-Arabien die WM 2034 sicherBei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2034 schlägt sich die potenzielle Konkurrenz nach und nach auf die Seite Saudi-Arabiens. Der schwerreiche Wüstenstaat ist fast am Ziel. In 13 Tagen könnte es bereits so weit sein. Dann läuft die Frist für potenzielle Gegenkandidaten aus. Australien steht isoliert da.18.10.2023
Veröffentlicht DFB Gespräche?Transparenzoffensive soll VAR endlich Anerkennung bringenAls Konsequenz aus VAR-Pannen in der Premier League könnten die Gespräche zwischen Schiedsrichter und Video-Assistenten künftig live ausgestrahlt werden. Bis das passiert, wird es noch ein wenig dauern. So arbeitet der DFB jetzt vorerst an einer anderen Transparenzoffensive. 12.10.2023
Neue Maßgaben für StadienFIFA passt eigene Regeln an saudische WM-Bewerbung anSaudi-Arabien hat große Chancen, den Zuschlag für die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2034 zu erhalten. Und die FIFA tut viel dafür, dass es keine Hürden für den Golfstaat gibt. Durch die Mammut-WM 2030 in sechs Ländern ist die Anzahl potenzieller Gegner bereits minimiert.10.10.2023
Pathosgeladene VerkündungSaudi-Arabien bewirbt sich um WM, die ihnen gehörtSaudi-Arabien macht die WM-Bewerbung für 2034 offiziell. Nichts anderes war von dem Königreich erwartet worden. Sie sind nach der überraschenden Ankündigung der FIFA in der vergangenen Woche aktuell der einzige Kandidat für das Turnier. Den Gegenkandidaten rennt die Zeit davon. 09.10.2023