FIFA-Proteste im Morgengrauen6500 Sandbälle gegen "blutige Spiele" in KatarAm Tag der WM-Auslosung in Doha kommt es früh am Morgen zu Protesten. Ein deutscher Künstler lädt 6500 Bälle vor der FIFA-Zentrale in Zürich ab und warnt vor "blutigen Spielen" in Katar. Schon vorher gerät Präsident Gianni Infantino in die Kritik. Der sei ein "Propagandaschausprecher", sagt ein Menschenrechtler. 01.04.2022
Vernichter eines WeltkulturerbesDie schmutzige WM-Vorfreude auf KatarDie Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar ist international, nun ja, gedämpft. Der Boss der FIFA sieht das anders. Er wittert im Wüstenstaat die beste WM der Geschichte. Was für eine Farce. Aber um seinen Ruf schert sich der Schweizer ohnehin nicht mehr.01.04.2022Ein Kommentar von Tobias Nordmann
Wenig Applaus für die UkraineFIFA benennt Krieg nicht, hisst russische FlaggeAuf dem FIFA-Kongress ruft Präsident Gianni Infantino zu Frieden auf, vermeidet es aber, den russischen Angriffskrieg auch als solchen zu benennen. Dabei meldet sich kurz zuvor der ukrainische Verbandspräsident in schusssicherer Weste aus dem Kriegsgebiet. Sanktionen für Russland bleiben aus.31.03.2022
WM-Zoff auf FIFA-KongressZwischen Norwegen und Katar fliegen die FetzenNorwegens Verbandspräsidentin Klaveness liefert auf dem FIFA-Kongress einen kraftvollen Aufruf zur Verteidigung der Menschenrechte in Katar - und wird dafür von mehreren Seiten kritisiert. FIFA-Präsident Gianni Infantino verteidigt den WM-Gastgeber und kandidiert für eine dritte Amtszeit.31.03.2022
Iran-Skandal, irre Wende?Italien hofft auf WM-Teilnahme durch SchlupflochDie italienische Nationalelf leckt noch ihre Wunden nach der peinlichen WM-Aus-Pleite gegen Nordmazedonien - da keimt plötzlich Hoffnung auf, doch noch am Turnier teilzunehmen. Grund ist ein Skandal im Iran, der zum WM-Ausschluss führen könnte. Wie stehen die Chancen für die Azzurri wirklich?31.03.2022Von David Bedürftig
Stadionverbot und PfeffersprayNach Frauen-Ausschluss droht Iran WM-AusschlussDas letzte WM-Qualifikationsspiel trägt der für das Turnier bereits qualifizierte Iran nicht in Teheran, sondern in Maschad aus. Die hochreligiöse Stadt im Nordosten des Landes erteilt Frauen ein Stadionverbot. Das könnte jetzt weitreichende Folgen haben. 30.03.2022
"Hopfen und Malz verloren"Human Rights Watch faltet Thomas Bach zusammenEin sich "anbiedernder IOC-Präsident" Bach, ein "aus der Zeit gefallener" FIFA-Boss Infantino: Der Direktor von Human Rights Watch in Deutschland wettert gegen die mächtigen Sport-Funktionäre wegen deren Nähe zu Unrechtsstaaten. Er fordert Alternativen zu FIFA und IOC.30.03.2022
Nach 36 Jahren wieder zur WMKanada schafft, woran Italien scheiterte1986 ist Kanada zum ersten und bisher einzigen Mal bei einer Fußball-Weltmeisterschaft dabei, danach geht das ewige Warten los. Nun feiert das Land die Rückkehr auf die WM-Bühne. Die USA müssen sich noch etwas gedulden, bis sie die Tickets nach Katar endgültig buchen können.28.03.2022
"Situation neu bewerten"Neuer DFB-Boss lässt alte Kader zitternBernd Neuendorf wird erwartungsgemäß zum neuen DFB-Präsidenten gewählt. Überraschend kommt dagegen die Wahlklatsche für den Vizepräsidenten Rainer Koch. Der und Neuendorfs geschlagener Gegenkandidat vertreten den deutschen Fußball in den höchsten Gremien. Das könnte sich ändern.26.03.2022
Politik bleibt in der PflichtGas-Vorrat spricht WM-Gastgeber Katar nicht freiAufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bewegt sich die deutsche Politik auf Katar zu. Der umstrittene Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft steht auf einmal auf der guten Seite. Oder nicht? Die früheren Bayern-Trainer Louis van Gaal und Hansi Flick sehen das anders. 22.03.2022Von Stephan Uersfeld