Cum-Ex-Urteil mit Signalwirkung"Täter kommen nicht mit der Beute davon"Die Cum-Ex-Geschäfte, mit denen Aktienhändler jahrelang dem Staat das Geld aus der Tasche gezogen haben, sind illegal, urteilt der BGH. Der Staat kann das Geld zurückfordern. Ein Jahr nach Wirecard ist das für den Experten für Finanzkriminaltität, Konrad Duffy, "die Sprache, die Täter am besten verstehen".31.07.2021
Aufklärung von Wirecard-SkandalSonderermittler fällt hartes Urteil über EYSonderermittler Martin Wambach soll dem Bundestags-Ausschuss helfen, Licht in den Wirecard-Skandal zu bringen: Wie konnte das Unternehmen über Jahre ungestört Bilanzen frisieren? Der Branchenexperte legt nun sein Gutachten vor - und belastet dabei vor allem die EY-Wirtschaftsprüfer schwer.17.04.2021
Großer FinanzschwindlerUS-Anlagebetrüger Bernie Madoff ist totEr galt als Mastermind eines Finanzschwindels historischer Dimension. In einem aufsehenerregenden Prozess wurde er 2009 zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt. Nun ist der berüchtigte US-Börsenmakler Bernard "Bernie" Madoff gestorben. Er war todkrank.14.04.2021
Prozess wegen SteuerbetrugsCum-Ex-Architekt entzieht sich der JustizMit Aktiengeschäften rund um den Dividendenstichtag betrügen Banker und Berater den Fiskus über Jahre um Milliarden. In Wiesbaden hat nun ein weiterer Prozess zu dem Cum-Ex-Komplex begonnen. Doch die zentrale Figur entzieht sich weiter der Justiz.25.03.2021
Trotz erfundener BuchungenRegierung erwog wohl staatliche Wirecard-RettungDas komplette Ausmaß des Wirecard-Skandals ist noch nicht aufgearbeitet - doch schon ist klar: Der Konzern hat Milliardenbuchungen einfach erfunden. Die Bundesregierung wollte wohl trotzdem mit Krediten aushelfen. Das Risiko für den Steuerzahler schätzt Scholz' Ministerium dabei offenbar gering ein. 16.03.2021
Bereicherung bei WirecardMarsalek soll halbe Milliarde Euro abgeleitet habenNeue Enthüllungen im Wirecard-Skandal: Der ehemalige Finanzvorstand Jan Marsalek soll mit seinem Netz aus Komplizen mehr als 500 Millionen Euro veruntreut haben. Das und weitere Vergehen gehen aus dem Haftbefehl gegen ihn hervor.09.01.2021
Wirecard-UntersuchungsausschussGuttenberg stellt sich als Betrugsopfer darEx-Minister Guttenberg verteidigt seinen Einsatz für den Markteintritt von Wirecard in China "in Unkenntnis der unfassbaren Machenschaften" des Konzerns. Sein Gespräch mit Angela Merkel darüber soll nicht länger als "zwei, drei Minuten" gedauert haben. 17.12.2020Von Thomas Schmoll
Ein Prüfer, viele SkandaleSind die Kontrolleure von EY unfähig?Viele Jahre segnet EY die Abschlussberichte von Wirecard ab - bis der Betrug des deutschen Finanz-Darlings auffliegt. Aber der Zahlungsdienstleister ist nicht der einzige EY-Mandant, bei dem es knallt. Aggressives Wachstum und Dumpingpreise werden zum Problem.22.11.2020Von Christian Herrmann
Untersuchungsausschuss beantragtHamburg prüft Scholz-Verbindung zu Cum-ExDie Frage nach Verwicklungen von Hamburger SPD-Politikern in den Cum-Ex-Skandal beschäftigt zukünftig einen eigenen Untersuchungsausschuss. Die Antragsteller interessieren sich auch für die Treffen zwischen der involvierten Warburg-Bank und Finanzminister Scholz.14.10.2020
Heikle Treffen mit Cum-Ex-BankerOpposition verlangt Antworten von ScholzZufall oder nicht? 2016 trifft sich der damalige Hamburger Bürgermeister Scholz mit dem Chef der Privatbank MM Warburg. Wenig später verzichtet die Hansestadt auf eine Steuerrückforderung in Millionenhöhe. Im Finanzausschuss des Bundestags verschweigt der Vizekanzler das Gespräch.04.09.2020