Kampf für Freiheit der FrauenFriedensnobelpreis geht an Iranerin Narges MohammadiIhren Kampf für die Rechte von Frauen im Iran bezahlt Narges Mohammadi mit zahlreichen Haftstrafen. So auch derzeit. Um ihr Engagement gegen die Unterdrückung der Frauen zu würdigen, erhält sie den diesjährigen Friedensnobelpreis. 06.10.2023
Sie halten immer noch HändchenEnkel sieht Jimmy und Rosalynn Carter "im letzten Kapitel"Der ehemalige US-Präsident Carter ist mittlerweile 98 Jahre, seine Frau zwei Jahre jünger. Und beiden geht es nicht mehr so gut, wie ein Enkel berichtet. "Er ist immer noch ganz Jimmy Carter", sagt Josh Carter über seinen Großvater. "Er ist nur müde."20.08.2023
Und nochmal mehr DruckRussland löst Sacharow-Zentrum aufDie meisten russischen Oppositionellen sitzen hinter Gittern oder sind außer Landes geflohen, führende Menschenrechtsgruppen sind verboten. Nun trifft es auch noch das Sacharow-Zentrum. Es hatte gewagt, die Kreml-Version zum Krieg in der Ukraine anzuzweifeln.18.08.2023
In Steuer-ProzessFriedensnobelpreisträgerin Ressa freigesprochenEs ist ein Etappensieg: Die Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa erhält in ihrem Prozess wegen Steuerhinterziehung einen Freispruch. Aufgrund regierungskritischer Berichterstattung steht die Journalistin jedoch wegen weiterer angeblicher Vergehen vor Gericht. Ihr drohen bis zu sieben Jahre Haft.18.01.2023
Myanmar seit Umsturz im ChaosEntmachtete Suu Kyi soll 33 Jahre in HaftNach 19 Verfahren geht der Prozess gegen die Ex-Regierungschefin Suu Kyi in Myanmar zu Ende: Die Friedensnobelpreisträgerin wird unter anderem wegen Korruption zu einer Haftstrafe von insgesamt 33 Jahren verurteilt. Beobachter sprechen jedoch von Schauprozessen.30.12.2022
Nobelpreisträgerin im Interview"Grausamkeit ist Teil der russischen Kultur"Für ihr "Zentrum für bürgerliche Freiheiten" erhält Oleksandra Matwijtschuk den Friedensnobelpreis - während in ihrer Heimat ein blutiger Krieg herrscht. Im Interview mit ntv.de spricht sie über die Bedeutung der Auszeichnung für ihre Organisation und überlegt, wie sie das Preisgeld verwenden könnte. Es geht aber auch um Folter als Teil von Putins Kriegsführung - und der russischen Kultur.22.12.2022
Kein Frieden, sondern BesatzungNobelpreisträgerin warnt vor KapitulationFür ihren Einsatz in Belarus, Russland und der Ukraine erhalten mehrere Menschenrechtler den Friedensnobelpreis. Bei der Zeremonie in Oslo mahnt die ukrainische Preisträgerin eindringlich: Wenn ein angegriffenes Land seine Waffen niederlegt, ist das "kein Frieden, sondern eine Besatzung".10.12.2022
Nobelpreisträger MemorialWie Russen leise gegen Putin kämpfenViele Russen beklagen staatlichen Terror, doch diesen anzuprangern ist gefährlich. Wer gegen Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine protestiert, riskiert eine Haftstrafe. Die Organisation Memorial, die den Friedensnobelpreis erhält, begibt sich trotzdem in die Gefahr.23.10.2022
Wegen FriedensnobelpreisMoskauer Justiz nimmt Memorial Stammsitz wegOffenbar ist der Nobelpreis für die russische Menschenrechtsorganisation Memorial dem Kreml-Regime ein Dorn im Auge. Am Abend enteignet ein Gericht das Moskauer Büro des verbotenen Vereins. Die Macher wollen trotzdem nicht aufgeben. 07.10.2022
Menschenrechtler geehrtFriedensnobelpreis geht nach Russland, Belarus und in die UkraineDas Olsoer Komitee ehrt in diesem Jahr zwei Menschenrechtsorganisationen und einen Aktivisten mit dem Friedensnobelpreis. So erhalten der inhaftierte Belarusse Ales Bjaljatzki, die russische Organisation Memorial sowie das ukrainische "Center for Civil Liberties" die Auszeichnung.07.10.2022