Geht da noch mehr?Warum Merz und die Union bei 30 Prozent klebenSeit einem Jahr sind CDU und CSU die unangefochtenen Umfragekönige. Einerseits. Aber sollte es nicht noch ein bisschen mehr sein? Vor allem, wenn man sieht, wie unbeliebt die Ampel-Parteien sind? Es gibt drei Gründe, warum Merz und die Union nicht deutlich über die 30-Prozent-Marke hinauskommen.14.01.2025Von Volker Petersen
Vergleich mit Scholz und HabeckMerz wird in drei Politikfeldern für kompetenter gehaltenScholz' Stärke ist das Soziale, Habecks der Klimaschutz: Die Kanzlerkandidaten der SPD und der Grünen können bei den Wählern laut dem RTL/ntv-Trendbarometer mit ihren Domänen punkten. Unionskandidat Merz überflügelt die beiden aber in gleich drei Politikbereichen.14.01.2025
"Schlag ins Gesicht"Habeck schießt gegen Merz' Abgesang auf "grünen" StahlCDU-Kanzlerkandidat Merz glaubt nicht an "grünen" Stahl als Retter der deutschen Stahlindustrie. Den gäbe es kaum und er wäre daher immens teuer. Wirtschaftsminister Habeck kontert die Einschätzung und wirft Merz Unwissenheit vor. Ein Stahlkonzern stützt Habecks Kritik. 14.01.2025
Person der WocheDeutschland erfährt den größten Rechtsruck nach 1945Die neuen Umfragen zeigen Erstaunliches: Plötzlich wollen mehr als die Hälfte der Deutschen CDU oder AfD wählen. Drei Gründe, warum die Brandmauer trotzdem nicht fällt, jeder AfD-Wähler am Ende die Politik grünlinker werden lässt. Und warum die FDP davon noch profitieren könnte.14.01.2025Von Wolfram Weimer
"Darf Industrie nicht gefährden"CDU-Chef Merz stellt Kohleausstieg infrage Den Atomausstieg wird die Union im Falle eines Wahlsiegs wohl nicht zurücknehmen. Beim Ende von Kohle- und Gasverstromung klingt CDU-Chef Merz dagegen eindeutig. Solange nicht klar sei, wo Deutschland einsteige, werde nichts mehr abgeschaltet. 13.01.2025
Thorsten Frei im ntv Frühstart"Ein Treppenwitz, dass so etwas nicht zu finanzieren wäre"Unions-Geschäftsführer Frei nimmt nach dem Wahlparteitags-Wochenende gelassen zur Kenntnis, dass CDU und CSU von allen zum Gegner erkoren werden. Wirklich bedrohlich könnte nur die Kritik an der wirtschaftspolitischen Agenda 2030 werden. Doch auch hier gibt sich Frei gelassen.13.01.2025
Auf der Seite von Kanzler ScholzHabeck: Trump nicht unterwürfig begegnenScholz kritisiert Trump scharf für seine Äußerungen zu Grönland und Sanktionen. Dafür erntet der Kanzler wiederum Kritik von Merz. Jetzt springt ihm aber Habeck zur Seite. Der Grünen-Chef hat eine klare Vorstellung davon, wie man dem designierten US-Präsidenten begegnen sollte.12.01.2025
Für Freihandelsabkommen mit USAMerz sieht bei Trump mehr Überschneidungen als KonflikteWas ist die richtige Strategie im Umgang mit Trump? Während Scholz auf dem SPD-Sonderparteitag seine Kritik an Äußerungen des künftigen US-Präsidenten erneuert, sieht CDU-Chef Merz mehr Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit der neuen US-Regierung und erteilt dem Kanzler einen Seitenhieb.11.01.2025
Parteitag ohne AufbruchsignalDer SPD bleibt nur das Hoffen auf ein WunderDie SPD hat ein Programm, von dem sie überzeugt ist. Sie hat einen Kanzlerkandidaten, der nach außen nicht mehr infrage steht. Nun muss es halt irgendwie nach vorne gehen in den Umfragen. Wie genau, bleibt auf dem Bundesparteitag unklar.11.01.2025Ein Kommentar von Sebastian Huld
Zum Kanzlerkandidaten bestimmtScholz über Ampel: "Hätte früher auf den Tisch hauen müssen"Auf dem heutigen SPD-Parteitag wird Olaf Scholz offiziell zum Kanzlerkandidaten ernannt. Seine Rede nutzt er für einen selbstkritischen Rückblick auf die Ampel-Zeit, lässt es sich aber auch nicht nehmen, gegen die Union auszuteilen. "Du bist der Richtige", sagt Parteichef Klingbeil.11.01.2025