Kreml kauft Dutzende SupertankerPreisdeckel hält russisches Öl zunächst in SchachKann der Westen den Preis für russische Ölexporte in Drittstaaten unter eine Obergrenze von 60 Dollar drücken? Schon vor Inkrafttreten entfaltet die Maßnahme Wirkung. Doch der Kreml hat sich bereits mit Milliardeninvestitionen in eine "Schatten-Tankerflotte" gewappnet. 05.12.2022Von Max Borowski
Reaktion auf ÖlpreisdeckelRussland baut "Schattenflotte" aus alten Tankern aufAb Montag wollen G7, EU und Australien nur noch maximal 60 Dollar pro Barrel russischen Öls zahlen, das per Schiff transportiert wird. Durchgesetzt werden soll das durch Druck, etwa auf Versicherer. Russland hat jedoch laut einem Bericht reagiert - und kauft alte Tanker.03.12.2022
Auch Australien für ObergrenzeG7 übernehmen EU-Preisdeckel für russisches Öl Die USA, Großbritannien, Japan, Kanada und Australien schließen sich binnen Stunden den Staaten der Europäischen Union an: Künftig soll für das Fass russisches Öl nicht mehr als 60 Dollar gezahlt werden. Einige EU-Staaten befinden die Preisobergrenze für zu weich.03.12.2022
Konsequenzen für EnergiemarktVerfehlt der Preisdeckel für russisches Öl seine Wirkung?Ein Preisdeckel soll es Unternehmen verbieten, russisches Öl, das über einem festgelegten Preis verkauft wird, zu transportieren. Im Interview erklärt Rohstoffexperte Klaus-Jürgen Gern, was passieren muss, damit die Maßnahme greift und warum es nicht sinnvoll ist, den Deckel einfach auf null zu setzen.01.12.2022
Schneller, schneller, schnellerKiew fordert auf NATO-Treffen Patriot-AbwehrAuf dem Treffen der NATO-Außenminister verurteilt Außenministerin Baerbock den Krieg als Zivilisationsbruch. Als der ukrainische Außenminister Kuleba zum Schutz vor Raketen und Kälte um Patriot-Raketen bittet, zeigt sie sich zurückhaltend. Die USA sagen Kiew Millionen für Generatoren zu. 29.11.2022
Auch Kremlspitze soll haftenG7 jagen KriegsverbrecherDer Krieg in der Ukraine ist noch lange nicht beendet, doch die G7-Staaten bilden ein Netzwerk, um alle Kriegsverbrechen auf hohem Niveau zu ermitteln und zu dokumentieren. Keiner der Täter dürfe sich sicher fühlen, auch nicht die Kreml-Spitze, sagt Justizminister Buschmann. 29.11.2022
Russland soll für Schäden zahlenUkraine fordert Mechanismus für ReparationenAlleine den materiellen Schaden infolge des russischen Angriffskrieges beziffert die Ukraine auf 150 Milliarden Dollar. Justizminister Maljuska schlägt einen Mechanismus vor, durch den Russland die Kosten begleichen soll. Dafür hofft er auf die Unterstützung der G7. 29.11.2022
Wadepuhl im "ntv Frühstart""Scholz' Unentschlossenheit verlängert Krieg in Ukraine"Der Unionsfraktionsvize Wadepuhl lässt kein gutes Haar an der Außenpolitik des Bundeskanzlers. Olaf Scholz verhalte sich starrsinnig, weil er die Ukraine nicht mit mehr schweren Waffen unterstütze. In China sei der Kanzler wie ein "Pressesprecher des chinesischen Präsidenten" aufgetreten.07.11.2022
"Organisatorische Entscheidung"Baerbock bedauert Kreuz-Entfernung bei G7-TreffenBeim Treffen der G7-Außenminister in Münster sorgt etwas für Diskussionen, was im Friedenssaal des Rathauses fehlte: ein historisches Holzkreuz. Nach Kritik aus der Union erklärt Außenministerin Baerbock, weshalb das "Ratskreuz" abgehängt wurde.04.11.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussland "verdreifacht" Angriffe im Donbass - USA und Niederlande kaufen Sowjetpanzer Die Ukraine meldet heftige Gefechte um Bachmut und weitere Städte im Donbass. In der russischen Armee können von nun an auch verurteilte Schwerverbrecher kämpfen. Die G7-Staaten sowie China warnen derweil im Einklang vor einer nuklearen Eskalation. 04.11.2022