Schwierigkeiten auf allen WegenUkrainischer Getreideexport überfordert RumänenRumänien ist eine Ausweichroute für den Transport ukrainischen Getreides. Allerdings bleibt diese, wie Staatspräsident Iohannis sagt, eine "logistische Herausforderung von epischem Ausmaß".18.06.2022
"Wir mussten erst alles räumen"Wie sich eine Landwirtin mit dem Krieg arrangiertIm März eröffnen die russischen Truppen das Feuer auf einen 4000 Hektar großen Agrarbetrieb im Süden der Ukraine. Drei Monate später haben sich die Besatzer zurückgezogen, doch an Normalität ist für Landwirtin Nadia Iwanowa nicht zu denken. Trotz Spottpreisen finden sich keine Abnehmer für ihr Getreide.16.06.2022
Der Kriegstag im ÜberblickWestliche Staaten kündigen neue Waffen an - Russland kürzt Deutschland Gaslieferung massivIn Sjewjerodonezk steht es weiterhin nicht gut für die ukrainischen Truppen, ohne dass die russischen Kämpfer Geländegewinne erzielen. Helfen könnten schwere Waffen. Die kündigen Großbritannien und die USA an, aus Deutschland kommt dagegen ein Dämpfer. Für die Bundesrepublik gibt es zudem weniger Gas.15.06.2022
Korridore in ukrainischen HäfenTürkei legt Lösungsvorschlag in Getreide-Krise vorIn ukrainischen Häfen stecken wegen des Krieges etwa 20 Millionen Tonnen Getreide fest. Um Hungersnöte in den importierenden Ländern zu vermeiden, soll ein Kompromiss her. Die Türkei will mit Schiffskorridoren und einer Hotline vermitteln.15.06.2022
Flächenausweitung gefordertBauern kündigen höhere Preise anDie hohe Inflation macht deutschen Bauern zu schaffen. Dabei müssten sie gerade vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs mehr produzieren denn je. Aus diesem Grund fordert Bauernpräsident Rukwied politische Änderungen auf nationaler und auf EU-Ebene. Auch weitere Anbauflächen sollen helfen.14.06.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussen zerstören letzte Brücke in Sjewjerodonezk - Scholz wohl am Donnerstag in KiewIm Donbass stehen die Zeichen für die ukrainischen Truppen derzeit nicht gut, die russische Armee ist deutlich überlegen. Westliche Waffen könnten daran etwas ändern. Die haben vielleicht Macron, Draghi und Scholz im "Gepäck", sollten sie am Donnerstag tatsächlich nach Kiew reisen. 13.06.2022
Schlupfloch für SchiffsverkehrHandel am Bosporus floriert trotz SanktionenDie EU hat zwar ein Embargo gegen russische Importe verhängt. Dennoch kreuzen zahlreiche Schiffe den Bosporus auf dem Weg zu russischen und ukrainischen Häfen. Einige Frachter sollen in Odessa und Mariupol sogar Weizen laden. Nun scheint die EU gegen die Schlupflöcher vorgehen zu wollen.08.06.2022
"Würden mit Kiew kooperieren"Lawrow gibt Ukraine Schuld an GetreideblockadeWegen der russischen Schwarzmeer-Blockade stockt der Export von ukrainischem Getreide. Daran sei die Ukraine aber selbst Schuld, meint der russische Außenminister Lawrow. Man würde mit Kiew kooperieren, sollten die Häfen entmint werden. Dazu ist die Ukraine aber nicht bereit.08.06.2022
Russland blockiert HäfenUkraine sitzt auf Millionen Tonnen Getreide und ÖlsaatenTrotz des Kriegs kann die Ukraine einen Großteil ihrer Felder bestellen. Der Export von über 23 Millionen Tonnen Getreide und Ölsaaten wird aber durch Russland blockiert. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen wirft dem Kreml deshalb vor, Lebensmittel zum Teil seines "Terrorarsenals" zu machen.08.06.2022
Waggons statt Panzer zerstört?Kiew widerspricht Moskaus Darstellung des RaketenangriffsEs ist der schwerste Raketenangriff auf Kiew seit Wochen. Russland zufolge sollen dabei aus EU-Ländern gelieferte Fahrzeuge zerstört worden sein. Das stimme jedoch nicht, heißt es von ukrainischer Seite. An der Einschlagstelle habe es gar keine Panzer gegeben.05.06.2022