Notfalls durch den FlussFlüchtlinge brechen nach Mazedonien aufIn Idomeni ist die Lage dramatisch: Das provisorische Lager versinkt im Schlamm und Krankheiten breiten sich immer mehr aus. Viele Flüchtlinge machen sich daher auf, die Grenze illegal zu überqueren.14.03.2016
Debatte um neue RoutenWiderstand gegen Türkei-Abkommen wächstDas Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei ist noch nicht beschlossen, trotzdem mehren sich bereits kritischen Stimmen aus Wien und Paris. Bulgarien verlangt, auch seine Landesgrenzen mit einzubeziehen.12.03.2016
"Wer will hier noch Urlaub machen?"Flüchtlingsroute teilt UrlaubsgebieteDer Weg vieler Flüchtlinge aus Syrien führt auch über die griechischen Inseln. Die Menschen stranden an Orten, wo sonst viele Touristen ihren Urlaub verbringen. Die Folge: Urlauber meiden Inseln, auf denen sie Chaos befürchten. 12.03.2016
"Es ist eine Kulturschande"Hunderte Flüchtlinge protestieren in IdomeniDie Grenze ist dicht, die Menschen sind verzweifelt: Im improvisierten Flüchtlingslager im griechischen Idomeni herrschen unwürdige Zustände. Der europäischen Kultur sei das unwürdig, sagt der deutsche Ex-Minister Norbert Blüm. Und schlägt vor Ort sein Zelt auf. 12.03.2016
Militarisierung hilft nichtEuropas Sturheit und die Not der FlüchtlingeDie EU behandelt die Flüchtlingskrise als militärisches Problem. Die Folgen: Neue Schlepperrouten entstehen, Flüchtlinge werden hemmungslos ausgebeutet und immer mehr Menschen sterben in der Ägäis.11.03.2016Ein Kommentar von Marianna Karakoulaki, Idomeni
Mehr Truppen an GrenzeBulgarien will weiteren Grenzzaun errichtenSeitdem die sogenannte Balkanroute von Griechenland in Richtung Westeuropa faktisch geschlossen ist, befürchtet Bulgarien einen Flüchtlingsandrang. Nun verstärkt das Land die militärische Präsenz und stellt sich darauf ein, die Grenze komplett zu schließen.11.03.2016
Grünen-Chefin in Idomeni"Europa zelebriert seine Abschottung"Schlammig, überfüllt, chaotisch: Die Zustände in Idomeni sind katastrophal. Das Camp ist ein Symbol für das Versagen Europas, erklärt Grünen-Chefin Peter im Gespräch mit n-tv.de. Trotz Natoeinsatz würden die Flüchtlinge weiter nach Westeuropa kommen - nur auf anderen Routen.11.03.2016
Ivanov: "Niemand will uns"Mazedonien sieht sich als Opfer der EUDie Abrechnung ist bitter: Mazedoniens Präsident Ivanov fühlt sich von der Europäischen Union - und besonders Deutschland - in der Flüchtlingskrise alleingelassen. Weder gebe es Hilfe bei der Verfolgung von Dschihadisten noch einen einzigen Cent. 11.03.2016
Weg über den Balkan dichtEU-Länder wollen Alternativrouten schließenNoch mehr schlechte Nachrichten für Flüchtlinge - diesmal aus Brüssel: Die Balkanroute ist bereits dicht, die EU baut ihre Zusammenarbeit mit der Türkei aus - und jetzt wollen EU-Staaten weitere Wege nach Nordwesten verbauen.10.03.2016
Schlamm und Elend in Idomeni"Die Stunde der Schleuser"Tausende Flüchtlinge drängen sich an der Grenze zu Mazedonien. Das Camp versinkt im Schlamm, Schleuser freuen sich über ein gutes Geschäft. Imad Aoun von Save the Children berichtet n-tv.de von der verzweifelten Lage der Menschen.10.03.2016