Erklärung zum Gipfel mit der TürkeiEU schließt offiziell die BalkanrouteDie Europäische Union passt sich in der Flüchtlingskrise der faktischen Lage an: Laut einem Entwurf des Gipfelbeschlusses erklären die Staats- und Regierungschefs die Balkanroute für geschlossen. Gleichzeitig soll Griechenland unterstützt werden.06.03.2016
Nato-Einsatz bekommt grünes Licht18 Flüchtlinge ertrinken in der ÄgäisDer Nato-Einsatz in der Ägäis beginnt. Das deutsche Führungsschiff "Bonn" bringt sich in Position, um Flüchtlingsboote an die Türkei zu melden. Gleichzeitig kommt es jedoch zu einem Unglück. Bessere Nachrichten kommen aus Griechenland.06.03.2016
Problematik WirtschaftsflüchtlingeTürkei kommt Europäern entgegenSogenannte Wirtschaftsflüchtlinge sollen von der Türkei aus Griechenland zurückgenommen werden. Einem Bericht zufolge hat Ankara vor dem EU-Türkei-Gipfel eine entsprechende Bereitschaft dazu signalisiert. 06.03.2016
"Lasten allein nicht zu schultern"Idomeni: Gouverneur fordert NotstandTausende Menschen kampieren im Flüchtlingslager Idomeni. Angebote, an andere Orte umzuziehen, lehnen viele ab. Der Gouverneur fordert nun den Ausnahmezustand für die Region. Denn der griechische EU-Kommissar erwartet noch viel mehr Flüchtlinge.05.03.2016
Rückstand "in Windeseile" aufholenMerkel tadelt Athen für VersäumnisseSolidarität mit Griechenland in der Flüchtlingskrise? Ja. Aber Kanzlerin Merkel macht auch klar, dass sich Athen katastrophale Bedingungen für Flüchtlinge im Land anlasten lassen muss. Derweil zeichnen sich erste Ergebnisse des EU-Türkei-Gipfels ab.05.03.2016
Platz für Millionen in NordsyrienErdogan will "Flüchtlingsstadt" bauen lassenZehntausende Flüchtlinge harren an der syrisch-türkischen Grenze aus. Die Türkei will sie auf syrischem Gebiet versorgen und schlägt deshalb die Errichtung einer riesigen "Flüchtlingsstadt" vor. US-Präsident Obama ist in den Plan eingeweiht. 05.03.2016
Vorstoß Deutschlands und ItaliensDe Maizière lobt Türkei in FlüchtlingsfrageFür die Eindämmung des Flüchtlingszustroms braucht Europa einen schwierigen Partner, die Türkei. Der Bundesinnenminister würdigt vor dem EU-Gipfel mit der Türkei die Leistungen Ankaras in der Flüchtlingsproblematik.05.03.2016
Die Krise in der KriseSogar die Hilfe der Griechen ist endlichSeit Mazedonien Flüchtlinge nur noch in geringer Zahl ins Land lässt, stecken Zehntausende in Griechenland fest. Bislang konnte sich die Regierung auf die Hilfsbereitschaft der kleinen Leute verlassen. Damit könnte bald Schluss sein.04.03.2016Von Vasso Gildizi, Athen
Zustrom verändert sichAthen: Kaum noch KriegsflüchtlingeSeit fast zwei Wochen kommen auf der Balkanroute nur noch Kriegsflüchtlinge weiter, Wirtschaftsmigranten sitzen in Griechenland fest. Neue Zahlen aus Athen belegen auf dieser Grundlage eine Veränderung des Flüchtlingsstroms. 04.03.2016
Aufruf an WirtschaftsmigrantenTusk: "Kommen Sie nicht nach Europa"Die EU warnt Flüchtlinge davor, nur aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa zu kommen. In einem öffentlichen Aufruf findet Kommissionspräsident Tusk auf seiner Vermittlungsmission in Griechenland deutliche Worte. 03.03.2016