Erdbeben in Türkei und SyrienHelfer retten Frau nach 52 Stunden aus TrümmernVerzweiflung und Hoffnung liegen derzeit nirgendwo so nahe beieinander wie in der Türkei und Syrien. Neben der Bergung unzähliger Toter gelingen Rettern immer wieder kleine Wunder. So kann eine Frau nach 52 Stunden lebend aus den Trümmern eines Hotels gezogen werden.08.02.2023
Tausende Zivilisten getötetFast acht Millionen Menschen aus Ukraine geflohenSeit fast einem Jahr leidet die Bevölkerung der Ukraine unter dem russischen Angriffskrieg. Fast acht Millionen Menschen sollen nach UN-Angaben das Land verlassen haben, 17,6 Millionen bräuchten humanitäre Hilfe. Offiziell seien 7000 Zivilpersonen ums Leben gekommen - doch die Dunkelziffer liegt wohl höher.07.02.2023
1,7 Milliarden für UN-ProgrammDeutschland übernimmt führende Rolle im Kampf gegen HungerDie Bundesrepublik spendet in 2022 Gelder in Milliardenhöhe für humanitäre Hilfsprojekte. Besonders eifrig ist dabei in die Bekämpfung globaler Hungerkrisen investiert worden. Bei diesem Thema sei Deutschland - gemeinsam mit den USA - die treibende Kraft, betont ein UN-Vertreter.29.12.2022
Nach Frauenverbot in NGOsMehrere Länder erhöhen Druck auf TalibanErst untersagen die Taliban Frauen in Afghanistan jegliche Schul- und Weiterbildung, nun ordnen sie ein Arbeitsverbot für sämtliche NGOs an. Das Ausland reagiert "zutiefst besorgt": Der Schritt müsse umgehend rückgängig gemacht werden. Anderenfalls drohe dem Land eine humanitäre Krise.29.12.2022
Papierkrieg vs. realer KriegWas bringt eigentlich ein Verdienstkreuz am Bande? Zivilgesellschaftliche Organisationen leisten pragmatische, lösungsorientierte und vor allem humanitäre Hilfe. Von der Politik gibt es warme Worte, Auszeichnungen und Orden. Alles - nur keine Unterstützung. Andreas Tölke vom Verein "Be an Angel e.V." beklagt sich nie, denkt aber darüber nach, sein Bundesverdienstkreuz zurückzugeben. Ein Lagebericht. 02.12.2022Ein Gastbeitrag von Andreas Tölke
339 Millionen Menschen betroffenUN: Humanitäre Not wird 2023 so groß wie nie zuvorUmweltkatastrophen und Kriege treiben den Bedarf an humanitärer Hilfe im kommenden Jahr auf ein neues Hoch. Die Bedürfnisse seien schockierend groß, mahnt das UN-Nothilfebüro und schätzt die Zahl der vom Hungertod bedrohten Menschen weltweit auf 45 Millionen. Für Deutschland gibt es derweil Lob.01.12.2022
Weniger Geld fürs Auswärtige AmtBaerbock warnt vor zynischer KriegsaufrechnereiFinanzielle Mittel für die Entlastung der eigenen Bürger haben für die Bundesregierung angesichts der Energiekrise Priorität. Deshalb sollen nun Gelder für die internationale Zusammenarbeit gekürzt werden. Außenministerin Baerbock reagiert darauf mit scharfer Kritik.07.09.2022
Seltene KrankheitenSaskia de Vries sammelt Geld für "Waisen der Medizin"Vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an so seltenen Erkrankungen, dass Ärzte schon bei der Diagnose machtlos sind. Für sie gibt es "ACHSE e.V.", wo Saskia de Vries unermüdlich für Forschung und Unterstützung Betroffener Geld sammelt.19.08.2022Von Sabine Oelmann
1,5 Millionen Menschen bedrohtBandenkämpfe in Haiti fordern 89 TodesopferSeit knapp einer Woche kämpfen in der haitianischen Armensiedlung Cité Soleil rivalisierende Banden um Territorium. 89 Menschen sterben, 74 werden verletzt. Menschenrechtsorganisationen warnen vor einer humanitären Katastrophe.14.07.2022
Verfahrene SituationUN-Sicherheitsrat will Hilfe für Syrien verlängernDer UN-Sicherheitsrat hofft, sich am Dienstag auf weitere Hilfslieferungen für das Bürgerkriegsland Syrien einigen zu können. Westliche Staaten wollen die Dauer der Hilfslieferungen auf zwölf Monate ausdehnen, vor allem Russland blockiert, scheitert aber mit einem eigenen Vorschlag. 11.07.2022