IFO sieht Industrie in der KriseKurzarbeit nimmt seit August wieder zuSteigende Energie- und Produktionskosten zwingen bestimmte Industriezweige, wieder verstärkt auf Kurzarbeit zurückzugreifen. So ist die Zahl der Kurzarbeitenden besonders in der energieintensiven Auto- und Chemiebranche seit August wieder deutlich gestiegen. Ob sich der Trend im kommenden Jahr hält, ist noch unklar. 02.12.2022
IFO: "Zahlen machen Hoffnung"Materialmangellage in der Industrie entspannt sichUm bis zu 1,5 Prozentpunkte höher hätte das BIP zuletzt ausfallen können, wenn die deutsche Industrie nicht so sehr unter Materialengpässen zu leiden hätte, rechnen IMK-Forscher vor. Immerhin: Die Zahl der betroffenen Unternehmen nimmt ab. Entwarnung will das IFO-Institut aber nicht geben.30.11.2022
IFO-Index legt leicht zuDeutsche Wirtschaft gibt sich optimistischerIn den deutschen Chefetagen steigt die Zuversicht. Zwar herrscht in einigen Bereichen nach wie vor große Unsicherheit. Doch die Rezession dürfte weniger tief ausfallen als erwartet, urteilt das IFO.24.11.2022
Kampf gegen LieferkettenengpässeDeutsche Industrie füllt die Lager aufSeit der Pandemie kämpft die Industrie gegen Lieferengpässe. Um künftigen Störungen vorzubeugen, stocken deutsche Unternehmen ihre Bestände kräftig auf, viele vergrößern ihre Lager, berichtet das IFO-Institut. Ob Deutschland auch langfristig ein attraktiver Standort bleibt, hält es jedoch für fraglich.23.11.2022
Grundlegende Fähigkeiten fehlenStudie belegt "erschreckende" Bildungslücken der JugendEine neue IFO-Studie liefert ernüchternde Ergebnisse: Rund zwei Drittel der Jugendlichen weltweit weisen erhebliche Bildungslücken auf. Das sei nicht nur tragisch im Hinblick auf einzelne Schicksale, sondern schädige auch das Wirtschaftswachstum. In einigen Ländern liegt der Anteil bei über 90 Prozent.18.11.2022
Ohne Gas- und StrompreisbremseEntlastungspakete kosten 135 Milliarden Euro bis 2024Im März 2022 hat die Regierung das erste Entlastungspaket verabschiedet, mittlerweile sind es drei. Nicht nur die Maßnahmen sind schwer zu überblicken - auch die dafür aufgewendeten Staatsgelder sind kaum überschaubar. Das Ifo-Institut legt nun konkrete Zahlen vor, wie stark der Haushalt be- und die Bevölkerung entlastet wird.09.11.2022
Analyse des IFO-InstitutsEnergiekrise kostet Deutschland 110 Milliarden EuroDie hohen Energiepreise liegen der deutschen Volkswirtschaft schwer auf der Tasche: Das IFO-Institut rechnet mit einem Realeinkommensverlust von knapp 110 Milliarden Euro zwischen 2021 und 2023. Das wäre der stärkste Rückgang seit der zweiten Ölkrise Ende der 1970er Jahre. 08.11.2022
Rekordrückgang im SeptemberMarkt für Baufinanzierungen bricht einAngesichts hoher Zinsen, stark gestiegener Baupreise und der Inflation verzichten immer mehr Menschen auf den Immobilienkauf. Darunter leidet auch das Neugeschäft mit Baufinanzierungen und rutscht im September auf den niedrigsten Stand seit 2014. Kreditvermittler sehen dennoch Lichtblicke.08.11.2022
Konsumlaune nur leicht gestiegenHandel blickt verhalten aufs WeihnachtsgeschäftNach mehrmonatigem Negativtrend hellt sich die Verbraucherstimmung ein wenig auf. Die Läden sind vor dem Weihnachtsgeschäft aber trotzdem deutlich schlechter besucht als noch im Sommer, ergibt eine IFO-Umfrage. Zudem fehlt dem Handel derzeit nicht nur die Kundschaft.07.11.2022
Entspannung nach Corona-KriseUnternehmen sorgen sich weniger um ihre ExistenzTrotz der konjunkturellen Abkühlung zeigen sich die Unternehmen laut einer IFO-Studie sehr robust. Viele haben deutlich weniger Sorgen als noch zur Hochphase der Corona-Krise im Juni 2020. Damals fühlten sich dreimal so viele Firmen bedroht.31.10.2022