Große Unternehmen in SchieflageDeutlich mehr Firmenpleiten als erwartetEs sind längst nicht nur Galeria oder Esprit: Wie eine Analyse zeigt, gerieten in der ersten Hälfte dieses Jahres deutlich mehr große Unternehmen in eine finanzielle Schieflage als 2023. Besonders betroffen: Immobilienunternehmen, Automobilzulieferer und Maschinenbauer.09.07.2024
Starkoch seit 2023 in HaftAlfons Schuhbeck mit neuen Vorwürfen konfrontiertIm Prozess wegen Steuerhinterziehung gibt sich Alfons Schuhbeck seinerzeit reumütig. "Ich stehe vor den Trümmern meines Lebenswerkes", sagt er und wird zu einer Haftstrafe verurteilt. Jetzt kommt raus: Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen weiterer Vergehen aus der Vergangenheit gegen ihn.27.06.2024
340 verdächtige ÜberweisungenCoba meldete bei Wirecard Verdacht - Ermittler reagierten nichtAnfang 2019 hat die Commerzbank den Verdacht, dass bei Wirecard nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Die Bank informiert die Behörden - doch ohne Erfolg. Schließlich prüft das Geldinstitut einen Ausstieg aus der Finanzierung des Konzerns. Am Ende sind 200 Millionen Euro futsch.27.06.2024
Vorwurf des BetrugsPolizei durchsucht Villa von Signa-Gründer René BenkoDer Zusammenbruch des Signa-Imperiums schlägt juristisch weiter hohe Wellen - sowohl in Deutschland als auch in Österreich. Ermittler in der Alpenrepublik wollen jetzt in René Benkos Villa Unterlagen sicherstellen. 25.06.2024
30 Prozent mehr PleitenDrastischer Anstieg bei InsolvenzenIn den ersten sechs Monaten des Jahres werden 11.000 Firmenpleiten in Deutschland verzeichnet - ein drastischer Anstieg um rund 30 Prozent. Neben dem Handel sind besonders Unternehmen in der Dienstleistungsbranche betroffen.24.06.2024
Insolvenzverwalter-Verbandschef "Anstieg der Insolvenzen ist auch eine gute Nachricht für die Wirtschaft"Dank politischer Eingriffe gab es in den vergangenen Jahren kaum Unternehmenspleiten in Deutschland. Das ändert sich. Die Zahl der Insolvenzen steigt steil an. Deutschlands oberster Vertreter der Insolvenzverwalter, Christoph Niering, will im ntv.de-Interview dennoch nicht von einer "Pleitewelle" sprechen. Für die Wirtschaft sei es wichtig, dass wieder mehr Unternehmen pleitegingen. 19.06.2024
Startup am EndeE-Autobauer Fisker stellt InsolvenzantragEinst angetreten als Konkurrent von Tesla und anderen Konzernen, plagen den Elektroauto-Produzenten Fisker seit längerem Geldsorgen. Enttäuschende Absatzzahlen und ausbleibende Investitionen zwingen das US-Unternehmen nun in die Insolvenz.18.06.2024
Keine Einigung mit GläubigernUkraine droht weiter Zahlungsunfähigkeit - Zeit drängtDie kriegsgebeutelte Ukraine hat mit ihren Gläubigern einen zweijährigen Zahlungsaufschub vereinbart. Dieser läuft jedoch im August aus. Schulden in Milliardenhöhe müssen umstrukturiert werden. Die Geldgeber sehen noch einen weiten Weg bis zu einer möglichen Einigung.17.06.2024
Branche ist krisenerfahrenFTI-Pleite wird keine Nachahmer findenFTI ist pleite, andere Reiseveranstalter brechen Rekorde. Ein Widerspruch? Nein, sagt ein Tourismusforscher. FTI sei ein Sonderfall. Die Reisebranche sei krisenerfahren und werde auch jetzt nicht kollabieren. Grund zur Sorge bestehe nicht.15.06.2024Von Victoria Robertz
Insolventer ReisekonzernFTI sagt auch alle restlichen Reisen abFTI Touristik storniert auch sämtliche ab dem 6. Juli geplante Reisen. Die gute Nachricht: Alle Pauschalreisenden bekommen ihr Geld zurück. Die schlechte Nachricht: Kunden, die nur Einzelleistungen gebucht haben, haben keinen Anspruch auf Rückerstattung. 14.06.2024