Millionen Arbeitsplätze bedrohtStudie: Gasstopp könnte zwölf Prozent des BIP vernichtenMitte Juni drosselt Russland erstmals seine Gaslieferungen an Deutschland. Sollte der Kreml die Versorgung vollständig einstellen, drohen der deutschen Wirtschaft katastrophale Konsequenzen. Für energieintensive Betriebe ist Deutschland damit als Standort plötzlich unattraktiv.28.06.2022
Krieg verursacht hohe SchuldenUkraine erhält nur Bruchteil versprochener HilfenMehr als 30 Milliarden Euro an Hilfen versprechen die wichtigsten Geber der Ukraine seit Kriegsbeginn. Geflossen ist davon seit Ende Februar allerdings nur ein kleinerer Teil. Die Finanzlücke ist riesig, schätzt das Institut für Weltwirtschaft. Das wirkt sich auf die ohnehin stark belastete Wirtschaft aus.16.06.2022
"Logistisch schwer zu lösen"Warum das Öl-Embargo immer mehr verwässertDie EU will nun doch noch russische Öl-Importe boykottieren, zunächst allerdings nur die Einfuhren per Schiff. Was hinter dem Kompromiss steckt und mit welcher Wirkung noch zu rechnen ist, erklärt IfW-Ökonom Klaus-Jürgen Gern.30.05.2022Von Christina Lohner
Weiterhin stabile FinanzlageRussland laut IfW für längeren Krieg bereitMit einem Öl-Embargo will die EU der russischen Wirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Moskau werde diese und weitere Sanktionen jedoch verkraften können, warnt ein Handelsexperte des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Der Westen werde nun "Durchhaltevermögen" brauchen.04.05.2022
Institut legt Datenbank anWoher kommt die meiste Hilfe für die Ukraine?Im Krieg mit Russland ist die Ukraine auf Unterstützung angewiesen, sie braucht Waffen, Geld und humanitäre Hilfe. Das Institut für Weltwirtschaft berechnet in einer Datenbank, welche Länder wie viel an Kiew geben. Gemessen am BIP landet ein EU-Land an der Spitze - Deutschland ist es nicht.20.04.2022Von Maximilian Beer
Angleich an Westen schleppendOstdeutsche Wirtschaft leidet an ÜberalterungAnfang der 90er-Jahre war die Bevölkerung in den neuen Bundesländern deutlich jünger als im Westen. 30 Jahre später kämpft die ostdeutsche Wirtschaft jedoch mit Überalterung: Es mangelt an Fachkräften und an Innovation. Den alten Bundesländern könnte es bald ähnlich gehen.21.03.2022
IfW mit bitterer Prognose"Ukraine-Schock" halbiert deutsches WachstumAuf die Pandemie folgt der Krieg: Zwei deutsche Wirtschaftsinstitute kassieren nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine ihre Konjunkturprognosen. Nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft verliert Deutschland deshalb dieses und nächstes Jahr rund 90 Milliarden Euro.17.03.2022
Handelsbeziehungen auf EisPutin-Schock verändert den gesamten WelthandelDer Westen hat beispiellose Strafmaßnahmen gegen Russland verhängt. Zu Recht, sagen Unternehmenslenker und Verbände. Doch die Folgen wird nicht nur Russland spüren. Der Ukraine-Krieg bedeutet laut Experten auch einen Rückschlag für die Globalisierung an sich.08.03.2022
Ifo: Firmen beklagen EngpässeMaterialmangel bremst Industrie-AufschwungDie Aufträge sind da, nur das Material nicht: Drei Viertel der deutschen Firmen klagt in diesem Frühjahr über Probleme bei der Beschaffung von benötigten Vorprodukten und Rohstoffen. Der Auftragsstau in den Industriebetrieben werde immer länger, konstatiert das Ifo-Institut.28.02.2022
"Führt kaum zum Abbau von Armut"Forscher: Kaum Effekt bei Mindestlohn-ErhöhungBis zum 1. Oktober will die Bundesregierung den Mindestlohn auf 12 Euro erhöhen. Forscher des Kieler Instituts für Weltwirtschaft sehen diesen Schritt aber kritisch. Viele von Armut betroffene Personen werde die Erhöhung nicht erreichen, etwa Rentner, Selbstständige, Arbeitslose oder Teilzeitbeschäftigte.23.02.2022