Drohnen-Attacke vermutetIranischer Tanker vor Syrien angegriffenIn der Nähe einer Ölraffinerie an der Küste Syriens wird ein iranischer Öltanker angegriffen, an Bord bricht Feuer aus. Nach syrischen Angaben ging der Angriff auf das Schiff von einer Drohne "aus der Richtung libanesischer Gewässer" aus. Wer dahinter steckt, ist unklar. 24.04.2021
Friedhof fasst Covid-Tote nichtTeheran baut vierstöckige GräberDie Impfkampagne im Iran kommt nicht in Gang, weil das Land unter den US-Sanktionen leidet. Derweil gerät die Corona-Lage besonders in Teheran außer Kontrolle. Der Friedhof ist überfüllt, neue Gräber müssen in Eile angelegt werden. Die Regierung befürchtet "eine Todeswelle".22.04.2021
Iran tötet am häufigstenZahl der Hinrichtungen geht deutlich zurückDie Zahl der Hinrichtungen ist auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Ein Grund zur Entwarnung sei das aber nicht, sagt Amnesty International. Die Menschenrechtsorganisation beobachtet insbesondere die Lage in einem wichtigen Partnerland Deutschlands mit Sorge. 21.04.2021
Berichte über direkte GesprächeSaudi-Arabien und Iran nähern sich anNach jahrelanger Eiszeit wollen die Erzrivalen Saudi-Arabien und Iran ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufnehmen. Direkte Gespräche haben wohl bereits stattgefunden. Thema ist dabei der Stellvertreterkrieg der beiden Länder im Jemen - auf dessen Ende die USA dringen.18.04.2021
Uran auf 60 Prozent angereichertTeheraner Muskelspiele irritieren Im Ringen um eine Rettung des Atomabkommens mit dem Iran sendet das Land eine Drohung: Erstmals reichert es Uran auf 60 Prozent an. Das ist noch weit von der Atomwaffenfähigkeit entfernt. Doch deutlich über dem eigentlich vereinbarten Wert. Teheran spricht von einer Reaktion auf einen Hacker-Angriff.16.04.2021
Vergeltung für Angriff in NatansIran will Uran auf 60 Prozent anreichernLaut dem von den USA gekündigten Atomvertrag darf der Iran sein Uran nur auf vier Prozent anreichern. Inzwischen hat das Land schon 20 Prozent erreicht. Nun kündigt das Mullah-Regime an, 60 Prozent anzustreben. Der Schritt ist eine Vergeltung für den Angriff auf die unterirdische Atomanlage in Natans. 13.04.2021
Iran spielt Folgen herunterAngriff wirft Atomprogramm um Monate zurückHinter der Attacke auf die Atomanlage im Iran dürfte Israel stecken - Berichten zufolge wirft der Angriff das Nuklearprogramm des Rivalen um mehrere Monate zurück. Das könnte auch die Verhandlungen um eine US-Rückkehr zum Iran-Atom-Abkommen beeinflussen.12.04.2021
Attacke auf Atomanlage in IranMossad soll hinter Cyber-Angriff steckenNur einen Tag nachdem der Iran neue Zentrifugen zur Urananreicherung in Betrieb nimmt, kommt es in der Anlage Natans zu einem Zwischenfall. Teheran vermutet einen gezielten Angriff und spricht von "nuklearem Terrorismus". Einem TV-Bericht zufolge soll Israels Geheimdienst dafür verantwortlich sein. 12.04.2021
Urananreicherungsanlage NatansIran meldet "Zwischenfall" in AtomanlageIn "einem Teil des Strom-Verteilnetzes" der Urananreicherungsanlage Natans gibt es nach iranischen Angaben einen "Zwischenfall". Verletzte oder Schäden werden nicht gemeldet. Die Ursache des Problems ist bisher nicht bekannt.11.04.2021
Drei Monate lang festgehaltenIran lässt südkoreanischen Tanker freiMonatelang sitzt der südkoreanische Tanker "Hankuk Chemi" im Persischen Golf fest - der Iran lässt ihn nicht weiterfahren. Zunächst soll Seoul iranische Öl-Gelder in Milliardenhöhe freigeben, die wegen US-Sanktionen eingefroren wurden. Nun lenkt Teheran ein: Das Schiff und seine Crew sind frei. 09.04.2021