Völkermord ohne AufschreiChina vernichtet Uiguren, die Welt schaut zuSeit Jahren sperrt China die islamische Minderheit der Uiguren in sogenannte Umerziehungslager. Doch dort werden längst nicht mehr nur Tradition, Sprache und Religion ausgelöscht, sondern langsam und unblutig auch die Menschen selbst. Und die Welt schaut schweigend zu.07.09.2020Von Christian Herrmann
Lehrerin feiert GerichtserfolgKopftuchverbot verstößt gegen VerfassungKippa, Kreuz oder Kopftuch - das Neutralitätsgesetz untersagt Lehrkräften in Berlin das Tragen religiöser Symbole oder Kleidung. Bald könnten trotzdem Lehrerinnen mit Kopftuch im Klassenraum stehen. Denn eine Gerichtsentscheidung bringt ein pauschales Verbot nun ins Wanken.27.08.2020
Pilgerfahrt mit EinschränkungenNur 10.000 Gläubige dürfen nach MekkaRund 2,5 Millionen Muslime pilgern normalerweise Richtung Mekka. In diesem Jahr ist die Zahl wegen der Corona-Maßnahmen stark reduziert. Mit Mundschutz und Mindestabstand machen sich die Gläubigen zum fünftägigen Hadsch auf - jeweils mit pandemietauglicher Ausrüstung. 29.07.2020
Das Geschäft mit dem Hadsch"Für einige Pilger sind 10.000 Euro Peanuts"Dieses Jahr reisen nur wenige Tausend Muslime für den Hadsch nach Mekka: Auch die islamische Pilgerfahrt leidet unter dem Coronavirus. Saudi-Arabien verliert damit viel Geld, sagt der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, El Yazidi, bei ntv.de. Ein wirtschaftliches Gespräch über die Wallfahrt.28.07.2020
Spiritueller Kapitalismus?Der Preis, den Pilger für den Hadsch zahlenZwei bis drei Millionen Muslime im Jahr pilgern zum Hadsch nach Mekka, viel mehr bewerben sich erfolglos darum. Saudi-Arabien will die Kapazitäten deshalb um das 15-Fache erhöhen. Geht es noch um eine spirituelle Reise oder nur ums Geld? Dieses Jahr sind die Verluste jedenfalls riesig.27.07.2020Von Christian Herrmann
Erdogan zitiert KoranverseZehntausende strömen für Gebet zur Hagia SophiaNach 86 Jahren öffnet die Hagia Sophia erstmals wieder für ein Freitagsgebet ihre Tore. Zehntausende Muslime strömen zu dem umstrittenen historischen Ereignis - ein Erfolg für Präsident Erdogan. Aus dem Ausland kommt scharfe Kritik.24.07.2020
Türkei vor reaktionärer WendeWas hinter dem Hagia-Sophia-Streit stecktHeute wird die Hagia Sophia in Istanbul erstmals seit über 90 Jahren wieder als Moschee genutzt. Präsident Erdogan spielt damit eine mächtige Karte, um gegen seine schwindende Unterstützung im Land anzukämpfen.24.07.2020Von Kavita Sharma, Istanbul
"Für Muslime und Nichtmuslime"Erdogan: Hagia Sophia noch im Juli öffnenDass die frühere Kirche Hagia Sophia künftig als Moschee genutzt werden soll, stößt viele Länder vor den Kopf. Für den türkischen Präsidenten Erdogan ist es vor allem eine Frage der Souveränität. Kritik prallt von ihm ab, er plant sogar schon das erste Freitagsgebet.10.07.2020
Athen: "Offene Provokation" Hagia Sophia wird in Moschee umgewandelt Seit 1934 wird die Hagia Sophia als Museum genutzt, doch damit ist jetzt Schluss: Ein Gericht erlaubt die Nutzung eines der beeindruckendsten und beliebtesten Gebäude Istanbuls als Moschee. Das könnte zu Spannungen mit Russland und Griechenland führen, die sich sogleich auch deutlich äußern.10.07.2020
Erdogan dringt auf UmwandlungHagia Sophia soll wieder zur Moschee werdenDie Hagia Sophia für alle Religionen zu öffnen, war in den Augen Erdogans ein "großer Fehler". Er will das einst christliche Wahrzeichen wieder als Moschee nutzen. Ein Gericht entscheidet - Kritiker erwarten ein "politisches Urteil" und sehen ein "Wiederaufleben von Nationalismus und religiösem Fanatismus".03.07.2020