"Schuld, falls Deal scheitert"Blinken setzt Hamas unter HandlungsdruckEine Waffenruhe samt Geiseldeal für Gaza wird seit Tagen erwartet, aber die Hamas spielt auf Zeit. US-Außenminister Blinken macht klar, dass er für ein Scheitern einzig die Terrororganisation verantwortlich macht. Die Islamisten sehen sich ungerecht beurteilt und zeigen auf Israels Premier Netanjahu.01.05.2024
Entscheidung der Hamas erwartetNetanjahu: Rafah-Offensive mit oder ohne GeiseldealSeit Monaten verhandeln die USA, Katar und Ägypten über eine Freilassung der Geiseln im Gazastreifen. Ein weitreichendes Angebot aus Jerusalem wird derzeit von der Hamas bewertet. Israels Premier stellt aber klar: Eine Offensive auf die Flüchtlingsstadt Rafah komme - mit oder ohne Deal. 30.04.2024
Lage in USA spitzt sich zuVermummte Demonstranten verbarrikadieren sich in Elite-UniDie Proteste an der New Yorker Elite-Uni Columbia ufern immer mehr aus. Mit Palästinensertüchern vermummte Personen schlagen Fenster ein und besetzen ein Gebäude. Zuvor hatte die Uni angekündigt, Studenten zu suspendieren, wenn sie ein Protestcamp auf dem Gelände nicht verlassen.30.04.2024
"Großzügiges Angebot Israels"Blinken drängt Hamas energisch zu Geisel-DealUS-Außenminister Blinken sieht ein Abkommen zwischen Israel und der Hamas zum Greifen nahe. Das Angebot der israelischen Regierung sei "sehr, sehr großzügig". Nun müssten die Islamisten entscheiden, und zwar schnell. 29.04.2024
Feuerpause statt Rafah-Einsatz?Hamas "sehr interessiert" an Deal mit IsraelDie Verhandlungen zwischen der Hamas und Israel über eine Geisel-Freilassung laufen seit Monaten. Nun gibt es vorsichtige Hoffnung: Die Islamisten kündigen ihre Antwort auf einen Vorschlag für Montag an. Offenbar zeigt sich die israelische Regierung erstmals bereit für Gespräche über ein Kriegsende. 28.04.2024
Sorge vor VölkerrechtsbrüchenUS-Beamte zweifeln an rechtmäßigen Einsatz von US-Waffen durch IsraelInnerhalb des US-Außenministeriums wird Kritik an Israels Vorgehen im Gaza-Krieg laut. Einige Mitarbeiter befürchten, das israelische Militär lässt beim Einsatz von US-Waffen humanitäres Völkerrecht außer Acht. Zudem stellen sie die Glaubwürdigkeit Israels infrage.28.04.2024
Rund 100 FestnahmenBostoner Uni räumt propalästinensisches ProtestcampSeit Tagen demonstrieren Studierende an US-Universitäten für Palästina. Wegen der ausufernden Proteste und antisemitischen Parolen stellt die Columbia University den Campus auf Hybridunterricht um. Die Uni in Boston entscheidet sich anders und lässt das Gelände kurzerhand räumen.27.04.2024
Antisemitische SchmierereienGedenkstätten-Stiftung beklagt Hassbotschaften in GästebüchernSeit dem Terrorangriff der Hamas nehmen antisemitische und israelfeindliche Attacken auf dem Gelände der Gedenkstätte Sachsenhausen zu. Laut dem Direktor der Stiftung kann das nicht verhindert werden, die Täter bleiben anonym. Er fordert ein großes Bündnis im Kampf gegen Antisemitismus.27.04.2024
Keine Beweise vorgelegtUN stellt Ermittlungen gegen fünf UNRWA-Mitarbeiter einGegen mehrere Mitarbeiter des UN-Palästinenserhilfswerks besteht der Verdacht einer Beteiligung am Hamas-Großangriff auf Israel. Nun unterbricht und beendet die UNO die Ermittlungen gegen fünf der Beschuldigten. Die Untersuchungskommission bemängelt fehlende oder unzureichende Beweise. 27.04.2024
Nach Besuch an AnschlagsortIsraels Polizeiminister überlebt schweren AutounfallIsraels rechtsextremer Polizeiminister sorgt mit seinem rabiaten Politikstil immer wieder für Eklats innerhalb der Regierung Netanjahu. Im Straßenverkehr ist Ben-Gvir offenbar ähnlich unterwegs: Bei einem spektakulären Autounfall überschlägt sich sein Wagen, er kommt mit dem Leben davon. 26.04.2024