Rabbiner von Porto festgenommenJustiz ermittelt nach Abramowitsch-EinbürgerungAuf Grundlage eines Wiedergutmachungsgesetzes für Nachfahren vertriebener Juden erhält Roman Abramowitsch vergangenes Jahr einen portugiesischen Pass. Im Zusammenhang mit der Einbürgerung kommt es nun zur Festnahme eines Rabbiners. Der Vorwurf: Korruption.12.03.2022
Im Alter von 99 JahrenHolocaust-Überlebende Deutschkron gestorbenAls Jüdin erfährt Inge Deutschkron während der Nazi-Herrschaft in Berlin Hass, Diskriminierung und Verfolgung. Sie überlebt im Untergrund, entkommt der Shoah. Später, noch im hohen Alter, spricht sie als Zeitzeugin über ihre Erfahrungen an Schulen. Nun ist die Berliner Ehrenbürgerin gestorben.09.03.2022
Fotos mit eigenem LebenFrédéric Brenner "zerheilt" Brüche im JudentumFrédéric Brenner dokumentiert seit 40 Jahren jüdisches Leben. Weltweit. Drei Jahre lang fokussiert sich der Fotograf dabei auf Berlin. In seinem Buch und der Ausstellung "Zerheilt" setzt Brenner die Stücke eines diversen Judentums zusammen. 02.03.2022Von Juliane Rohr
Kiewer Rabbiner erbittet Schutz"Haben Angst vor antisemitischen Angriffen"Die russischen Truppen rücken weiter auf Kiew vor. Chefrabbiner Jonathan Markovitch harrt in der ukrainischen Hauptstadt aus, obwohl er Unruhen und Plünderungen fürchtet. Die jüdische Gemeinde fühlt sich schutzlos ausgeliefert. Derweil bereitet sich Israel auf Tausende Einwanderer vor.24.02.2022
Flucht nach russischem AngriffIsrael bereit für jüdische Einwanderer aus UkraineDie Ukraine hat eine große jüdische Gemeinde, rund 43.000 Juden leben in dem Land. Nachdem neben russischen Luftangriffen nun auch über den Einsatz von Bodentruppen im Osten der Ukraine berichtet wird, rät das Außenministerium in Jerusalem israelischen Bürgern, das Land zu verlassen.24.02.2022
Nach Debatte um JudensternKolumnist Martenstein verlässt "Tagesspiegel" In seiner Kolumne für den "Tagesspiegel" bezeichnet Harald Martenstein die Träger von Judensternen auf Corona-Demos als "nicht antisemitisch". Nach Kritik zieht die Chefredaktion den Beitrag zurück. Aus diesem Grund erklärt der Journalist nun seinen Abgang.20.02.2022
"'Jude' ist kein Schimpfwort"Zentralratspräsident kritisiert Duden-EintragIm Duden ist der Eintrag zum Wort "Jude" mit einem Hinweis versehen, dass es auch diskriminierend benutzt und so empfunden werden kann. Dem widerspricht der Zentralrat der Juden vehement: Es sei "weder ein Schimpfwort noch diskriminierend". Die Duden-Redaktion reagiert umgehend.07.02.2022
Shoah-Überlebende im Bundestag"Ich bete zu Gott: Bitte lass mich nicht sterben"Es gibt nicht mehr viele Holocaust-Überlebende, die Zeugnis ablegen können vom dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Inge Auerbacher ist eine von ihnen. In einer bewegenden Rede im Bundestag erzählt sie von der Verfolgung ihrer Familie, wie sie das KZ überlebt hat - und den lebenslangen Folgen.27.01.2022
Wer gab Familienversteck preis?Historiker kritisieren Recherche um Anne-Frank-VerratEin jüdischer Notar soll Anne Frank und ihre Familie verraten haben - aus Angst um das Wohl seiner eigenen Familie. So lautet die Vermutung eines Forschungsteams, das jahrelang recherchiert hatte. Nach Ansicht mehrerer Historiker steht diese Schlussfolgerung jedoch auf sehr wackligen Beinen.18.01.2022
"Hatte um Obdach gebeten"US-Rabbi verrät Details über GeiselnehmerNach der Geiselnahme in einer Synagoge in Texas erzählt der Rabbi von bedrückenden Stunden der Angst. Die Flucht sei ihnen ohne Polizeihilfe gelungen. Wie und warum der Täter später getötet wurde, bleibt dagegen weiter im Dunklen. 17.01.2022