Jüdische Seelsorger Bundeswehr erhält MilitärrabbinerBislang verfügen die rund 300 Bundeswehrsoldaten jüdischen Glaubens über keine eigenen Seelsorger. Nach dem Willen der Bundesregierung wird sich das bald ändern. In der Zukunft sollen auch muslimische Soldaten eine geistliche Betreuung erhalten.11.12.2019
24 Prozent rechtsextrem Antisemitismus wird stärker in Thüringen Eine Studie alarmiert die Regierung in Erfurt: In Thüringen bekommt der Antisemitismus Zulauf. Auch die Zahl von Menschen mit rechtsextremer Einstellung nimmt zu. Bei Jüngeren verfangen rechtsextreme Ideen allerdings deutlich weniger als bei Thüringern im mittleren Alter. 25.11.2019
Prozess gegen KZ-WachmannTäter und Opfer liegen sich in den ArmenAls Kleinkind überlebt er das Konzentrationslager Stutthof. Aber auch nach dem Krieg muss Moshe Peter Loth weitere Schicksalsschläge ertragen. Im Prozess um einen ehemaligen SS-Wachmann demonstriert der 76-jährige Zeuge nun, wie er seinen Hass überwunden hat.12.11.2019
Nachdenken ohne PhrasenDer 9. November ist ein deutscher TagWenn es für Deutschland einen Schicksalstag gibt, dann ist das der 9. November: Mauerfall, "Reichskristallnacht", Hitlerputsch, Revolution. Das Datum bietet viele Möglichkeiten für ein vielschichtiges Nachdenken - ganz ohne Phrasendrescherei.09.11.2019Ein Gastbeitrag von Michael Wolffsohn
"Sehe Parallelen zu 1938"Maßnahmen gegen Judenhass gefordertNach dem Angriff eines Rechtsextremisten auf eine Synagoge stellt sich bei der jüdischen Gemeinde in Halle die Frage nach der Sicherheit. Ihr Vorsitzender Privorozki sieht Parallelen zu den Novemberpogromen der Nazis. Die Zukunft seiner Gemeinschaft sei ohne Maßnahmen gegen Antisemitismus offen.09.11.2019
"Krisenpunkt erreicht"Jeder vierte Deutsche denkt antisemitischJudenfeindliche Gedanken sind in Deutschland weit verbreitet. Das ergibt eine Umfrage des Jüdischen Weltkongresses. Unter anderem soll das mit dem Erfolg rechtsextremer Parteien zusammenhängen - und auch eine Wiederholung der Geschichte schließen die Befragten nicht aus.24.10.2019
Schärfere Regeln nach HalleMinister knöpfen sich Onlineplattformen vorDer Attentäter von Halle überträgt seinen Anschlag per Stream live auf Twitch. Für die Online-Spieleplattform sollen in Zukunft schärfere Sicherheitsregeln gelten als bisher. Außerdem wollen die Innenminister von Bund und Ländern den Schutz von Synagogen verbessern.18.10.2019
Bundesländer stellen Geld bereitJüdische Einrichtungen bekommen mehr SchutzNach dem antisemitischen Anschlag in Halle nehmen die Familien und Freunde Abschied von den beiden Opfern. Die Innenminister der Länder wollen unterdessen die Schutzmaßnahmen für jüdische Einrichtungen deutlich verstärken. Teilweise investieren die Behörden Millionen in neue Maßnahmen.18.10.2019
Steht für "Wunder von Halle"Synagogentür soll Mahnmal werdenIn Halle versucht ein rechtsextremer Attentäter, in eine Synagoge zu gelangen. Er schießt und wirft Sprengsätze, doch der Eingang hielt stand. Die jüdische Gemeinde will, dass die Tür als Mahnmal erhalten bleibt, "weil sie uns gerettet hat". 17.10.2019
Er wollte ein MassakerWer ist der Angreifer von Halle?Einen Tag nach dem Anschlag von Halle sind viele Fragen offen. Vor allem der Täter steht im Mittelpunkt. Aus Sicherheitskreisen heißt es, es handele sich um einen 27-jährigen Deutschen. Wer ist dieser Stephan B. und was trieb ihn an?10.10.2019Von Sonja Gurris