Nach Rücktritt als KanzlerKurz sitzt jetzt als Abgeordneter im ParlamentWegen Korruptionsermittlungen tritt Sebastian Kurz als Kanzler Österreichs zurück. Nun sitzt der 35-Jährige als Fraktionschef der ÖVP im Parlament. Als Abgeordneter steht ihm damit zunächst Immunität zu. 14.10.2021
"System muss ein Ende haben"Kurz und der ÖVP steht U-Ausschuss bevorKurz gibt den Kanzlerposten ab, zieht sich in Partei und Fraktion zurück. Doch ausgestanden ist die ÖVP-Korruptionsaffäre damit nicht. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss soll die Vorwürfe gegen den jungen Altkanzler und seine Getreuen aufarbeiten.13.10.2021
"Politische Überprüfung" geplantChina nimmt Bankensektor an die KandareImmer wieder startet die Kommunistische Partei Chinas Kampagnen gegen Korruption. Nun sind erneut Banken und Vermögensverwalter dran, sie sollen genau nach Unregelmäßigkeiten durchsucht werden. Frühere Aktionen zeigen: Selbst Todesurteile gegen Manager sind möglich.12.10.2021
Schallenberg in der KritikHeftiger Schlagabtausch um Ex-Kanzler KurzBei seiner Antrittsrede im österreichischen Nationalrat trifft Kanzler Schallenberg auf eine aufgebrachte Opposition. Die SPÖ fordert den ÖVP-Politiker auf, sich vom Machtapparat seines Vorgängers zu trennen. Doch Schallenberg bleibt dabei: Er hält Kurz die Treue.12.10.2021
Geschönte ÖVP-UmfragenFrau in Zusammenhang mit Kurz-Affäre festgenommenDie Vorwürfe gegen Österreichs Kanzler Kurz wiegen schwer: Mit Steuergeldern soll er die Manipulation von Umfragen finanziert haben. Die Polizei nimmt nun eine Demoskopin fest, weil sie Beweismittel gegen Kurz gelöscht haben soll.12.10.2021
Kurz' Rücktritt reicht nichtOpposition will weitere Köpfe rollen sehenÖsterreich hat einen neuen Kanzler, die Koalitionskrise ist damit beendet. Der Opposition ist der Abgang von Sebastian Kurz aber nicht genug. Die rechte FPÖ will die gesamte Regierung aus dem Amt jagen, die SPÖ plant ein Misstrauensvotum gegen den Finanzminister. 12.10.2021
Bündnis wird fortgesetztKurz-Rücktritt beendet Österreichs RegierungskriseMit seinem Rücktritt hält Österreichs Ex-Kanzler Kurz seine Partei an der Macht und entgeht nach Korruptionsvorwürfen einem Misstrauensvotum. Ein hohes Amt wird er in der ÖVP aber weiterhin bekleiden - und das bringt die Opposition in Rage.10.10.2021
Kurz will's schmerzlos"Land ist mir wichtiger als meine Person"Nach Korruptionsvorwürfen tritt der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz zurück. Aber wenn man nach den ersten Reaktionen der Oppositionsparteien geht, reicht das nicht aus. Auch beim Koalitionspartner herrscht Misstrauen.09.10.2021Von Marko Schlichting
Schlappe für Amtsinhaber BabisTschechiens Opposition gelingt Wahl-CoupNach Korruptionsvorwürfen im Umkreis der "Pandora Papers" strafen die tschechischen Wähler ihren Premier ab. Die Oppositionsparteien sichern sich stattdessen eine Mehrheit im Parlament. Ob Babis sich trotzdem im Amt halten kann, liegt jetzt auch an Präsident Zeman.09.10.2021
Zu Pakt mit rechter FPÖ bereitSPÖ-Chefin greift nach dem KanzleramtIn Österreich deutet sich ein Polit-Beben an: Um eine neue Regierung ohne die ÖVP des angeschlagenen Kanzlers Kurz zu bilden, wären die Sozialdemokraten zu einer Vier-Parteien-Allianz bereit - unter Einschluss der rechten FPÖ. Die Vorsitzende der SPÖ greift damit nach dem Kanzleramt. 09.10.2021