Trotz russischer DrohungenZweites Getreideschiff aus Ukraine schafft es nach IstanbulUkrainischer Weizen erreicht sicher die Türkei: Mit der "Aroyat" durchquert ein weiteres Schiff mit 17.600 Tonnen Getreide für Ägypten unbehelligt das Schwarze Meer - dabei hatte Russland Gegenmaßnahmen angedroht. Bereits zuvor war mehreren Handelsschiffen die Passage geglückt.24.09.2023
UN-Mission gefordertArmenien fürchtet ethnische Säuberungen in Berg-KarabachArmenien ist tief besorgt über die Zukunft der ethnischen Armenier in Berg-Karabach. Bei der UN-Generaldebatte dringt der Außenminister des Landes auf die Entsendung von Beobachtern in das Gebiet. Russland kontrolliert derweil die Entwaffnung der geschlagenen Kämpfer. 24.09.2023
Einsatz in Ukraine verweigertDeutschland gewährt 90 Russen AsylUm dem Kriegsdienst zu entgehen, erhoffen sich rund 3500 russische Männer Schutz aus Berlin. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erkennt jedoch nur bei einem Bruchteil von ihnen den Asylstatus an. Die Linke hält das für "grotesk" - und fordert humanitäre Visa.23.09.2023
Nach Hauptquartier-TrefferErneute Explosionen im russisch besetzten SewastopolWieder erschüttern Explosionen Sewastopol, die größte Stadt der Halbinsel Krim. Die russischen Besatzer melden herabfallende Raketentrümmer. In sozialen Netzwerken wird auf ein nahe gelegenes Munitionslager verwiesen. Am Vortag war bereits das russische Marine-Hauptquartier getroffen worden.23.09.2023
"Nicht so schnell wie in Filmen"Ukrainischer General spricht von Durchbruch im SüdenDie Ukraine erzielt bei ihrer Gegenoffensive im Süden des Landes nach eigenen Angaben einen Durchbruch. Der ukrainische General Tarnawskyj hofft nun auf weiteres Vorrücken zum strategisch wichtigen Ort Tokmak. Doch welchen Einfluss wird die nahende Schlechtwetterperiode haben?23.09.2023
Unsichere Lage in Berg-KarabachArmenien hält Evakuierung für möglichBerg-Karabach steht jetzt unter der Kontrolle von Aserbaidschan. Wie es für die Armenier in der Südkaukasus-Region weitergeht, ist unklar. Die Bundesregierung sorgt sich um die Sicherheit und Versorgung der Menschen, die sich von ihrer bisherigen Schutzmacht Russland im Stich gelassen fühlen. 23.09.2023
Humanitäre Lage katastrophalHauptstadt von Berg-Karabach soll umzingelt seinEs gibt eine Waffenruhe in Berg-Karabach, aber eine endgültige Lösung ist sie nicht. Unklar ist die Versorgung mit dem Nötigsten der Menschen in der Region sowie die Evakuierung Tausender nach Armenien. Auch die Situation in der lokalen Hauptstadt ist ungeklärt - sie soll umzingelt sein. 22.09.2023
Schützenpanzer im EinsatzUkrainer operieren hinter russischer VerteidigungslinieNach tagelangen Kämpfen schaffen es ukrainische Einheiten im Süden des Landes hinter die russische Hauptabwehrlinie. Die US-Denkfabrik ISW spricht von einer "signifikanten Veränderung" im Frontbereich bei Werbowe. Doch der Erfolg ist blutig erkämpft. 22.09.2023
Russlands Spione in London?Großbritannien klagt fünf Bulgaren wegen "Verschwörung" anIn London klagen britische Staatsanwälte bulgarische Staatsbürger wegen Spionage für Russland an. Die Strafverfolgungsbehörde wirft den drei Männern und zwei Frauen "Verschwörung zur Sammlung von Informationen" vor. Drei Bulgaren sitzen bereits seit August in Untersuchungshaft.21.09.2023
Lage für Zivilisten unsicher?Armenien erwartet Zehntausende Flüchtlinge aus Berg-KarabachEs klingt widersprüchlich: Die armenische Regierung sieht keine Gefahr für Zivilisten in Berg-Karabach. Dennoch bereitet sie sich auf die Ankunft Zehntausender Menschen aus der umkämpften Region vor, wie Regierungschef Paschinjan erklärt. Wie sie nach Armenien kommen sollen, ist derweil unklar. 21.09.2023