Dritter Filmemacher in Folge Regisseur Jafar Panahi im Iran festgenommenBinnen einer Woche werden im Iran drei Filmemacher festgenommen. Einer von ihnen ist Berlinale-Gewinner Jafar Panahi, der 2015 mit seinem Film "Taxi Teheran" internationale Erfolge feierte. Wegen "Propaganda gegen das Regime" war der Regisseur bereits zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.11.07.2022
Nase ab, Ehebruch, Verrat Küsse können trügerisch und tödlich seinEin Kuss steht gemeinhin für die innige Verbindung zweier Menschen oder ist zumindest eine liebevolle, zugewandte Geste. Doch Küsse können auch ganz anders sein: Religion, Literatur, Kunst, Film und Justiz kennen welche mit überaus dramatischen Folgen.06.07.2022
Nicht real, aber plausibel Karin Kneffels neue WahrheitenErfindungsreich schafft Karin Kneffel Bildwelten, erneuert in ihnen die Realität. Ihre Werke sind auf dem Markt begehrt, erzielen sechsstellige Beträge. Derzeit ist in drei deutschen Museen Kneffels Kunst zu Gast. ntv.de hat die Künstlerin getroffen.05.07.2022Von Juliane Rohr
Alle Bilder mutmaßlich gefälscht US-Polizei beschlagnahmt komplette AusstellungEs sollte eine Sensation sein. Das FBI vermutet allerdings Betrug: 25 bislang unbekannte Bilder des Künstlers Jean-Michel Basquiat zeigt das Orlando Museum of Art nach eigenen Angaben. Doch es gibt Ungereimtheiten, die darauf hindeuten, dass es sich um Fälschungen handelt.26.06.2022
Bund fordert Konsequenzen Erster Rücktritt nach Documenta-SkandalNach seinen umstrittenen Äußerungen zum abgehängten Kunstwerk bei der Documenta tritt der Vorsitzende des Documenta-Forums zurück. Die Generaldirektorin der Ausstellung kündigt indes eine Untersuchung auf "weitere kritische Werke" an. Sie selbst lehnt einen Rücktritt ab.23.06.2022
"Abscheuliche" Darstellung Scholz geht diesmal nicht zur DocumentaMit deutlichen Worten distanziert sich der Bundeskanzler von dem umstrittenen Banner auf der Documenta. Das Werk war wegen antisemitischer Symbole und einer Welle der Empörung abgebaut worden. Der Schritt sei "völlig richtig und angemessen" gewesen, sagt eine Regierungssprecherin.22.06.2022
Antisemitische Symbole gezeigt Ministerin fordert Aufklärung des Documenta-Skandals"Das hätte nicht passieren dürfen", sagt die Generaldirektorin der Documenta und entschuldigt sich, dass auf der Kunstausstellung antisemitische Inhalte zu sehen waren. Hessens Kunstministerin nimmt die Organisatoren in die Pflicht. Sie hat einen Verdacht, warum es so weit kommen konnte.22.06.2022
Spektakulärer Fund Möglicher Dürer-Schatz in uraltem Buch entdeckt230 Jahre lang liegt ein altes Buch in Oldenburg in der Bibliothek. Erst jetzt stellen Forscher fest, dass ein kleines Bild darin möglicherweise ein großer Schatz der Renaissance ist. Jetzt sind die Albrecht-Dürer-Experten gefragt.22.06.2022
Antisemitische Symbolik Skandal-Banner auf Documenta wird abgebautDrei Tage lang steht das Werk "People's Justice" am Friedrichsplatz in Kassel. Das Banner des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi enthält in den Augen vieler Betrachter klare antisemitische Motive. Die Empörung ist groß. Die Documenta-Verantwortlichen reagieren spät, jetzt greift die Stadt durch.21.06.2022
Nach Antisemitismus-Vorwürfen Umstrittenes Documenta-Banner wird verdecktEin Soldat mit Schweinsgesicht und Davidstern auf einem Documenta-Gemälde sorgt für Aufregung. Die Messe und die verantwortlichen Künstler einigen sich deshalb, das umstrittene Werk zu verdecken. Es werde zu einem "Denkmal der Trauer über die Unmöglichkeit des Dialogs", so die Künstler.20.06.2022