Eine Million Tonnen pro JahrSefe sichert sich LNG aus Kanada - Vereinbarung über 20 JahreDeutschland sichert sich seinen Energiebedarf bei weiteren Lieferanten. Die verstaatlichte frühere Gazprom-Tochter Sefe schließt dazu einen Deal mit einer langen Laufzeit mit Kanada. Das Volumen erhöht rechnerisch den derzeitigen LNG-Bezug um ein Siebtel.27.05.2026
Erstmals seit KriegsbeginnKatarischer LNG-Tanker passiert offenbar Straße von HormusKatar gehört zu den größten Flüssiggas-Exporteuren der Welt. Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran unterbricht die Lieferungen über die Straße von Hormus. Zum ersten Mal seitdem durchfährt ein Tanker mit katarischem LNG die blockierte Meerenge und steuert in Richtung Osten. 10.05.2026
Geldsegen verstört US-GasbrancheDas LNG-Paradoxon - die Welt sagt Tschüss zur BrückentechnologieGas ist die Brückentechnologie. Der saubere Brennstoff für den Übergang zu den Erneuerbaren. Vier Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine erlebt der Gasmarkt jedoch einen neuen Preisschock. Amerikanische LNG-Unternehmen profitieren, doch selbst ihnen bereitet der Geldregen Sorgen. 11.04.2026Von Christian Herrmann
Teheran spricht von TerrorIran meldet "schwere Schäden" an Wasser- und EnergieinfrastrukturAm Samstag stellt US-Präsident Trump dem Iran ein Ultimatum: Bleibt die für den Handelsverkehr wichtige Straße von Hormus im Persischen Golf geschlossen, würden die USA bei ihren Luftangriffen Kraftwerke ins Visier nehmen. Nur wenige Stunden später meldet Teheran schwere Schäden. 22.03.2026
Regierungschef bleibt vageNetanjahu: Muss auch "Bodenkomponente" im Iran gebenNach rund drei Wochen Krieg sieht Netanjahu die iranische Führung stark geschwächt. Für den angestrebten Regimewechsel müsse Israel jedoch noch einen Schritt weitergehen, sagt der Regierungschef. Wie genau eine mögliche Bodenoffensive aussehen könnte, lässt er gezielt offen.20.03.2026
Lieferungen an Europa und AsienAngriffe auf Katar schränken Flüssiggas-Export auf Jahre einIsrael greift in dieser Woche erstmals wichtige Gasanlagen im Iran an. Obwohl Katar das israelische Vorgehen verurteilt, reagiert der Iran mit Vergeltungsattacken auf die Gasinfrastruktur des Landes. Die Angriffe haben wirtschaftliche Auswirkungen auf die ganze Welt.19.03.2026
Wiederholung der Energiekrise?"Auch Deutschland wird Gas zu diesen Preisen kaufen müssen"Deutschland bezieht kein Flüssiggas aus Katar, Europa nur sehr wenig. Dennoch explodiert der hiesige Gaspreis durch den Iran-Konflikt. Auf Verbraucher im Pech schlagen die Verwerfungen bereits durch, sagte ein Energiemarktexperte bei ntv.de. Noch schlimmer trifft es die deutsche Industrie.04.03.2026
Detonation im MittelmeerLuftaufnahme zeigt explodierten russischen LNG-TankerKatastrophale Havarie vor der libyschen Küste: Nach einer gewaltigen Explosion treibt ein vermisster Flüssiggas-Tanker der russischen Schattenflotte ausgebrannt auf hoher See. Aufnahmen aus der Luft zeugen von der Wucht der Detonation. Von der Besatzung fehlt bislang jede Spur.04.03.2026
Angriff auf FlüssiggasanlagenKatar stoppt LNG-Produktion - europäischer Gaspreis explodiertKatar ist ein Schwergewicht der globalen Flüssiggasversorgung. Der Iran nimmt die LNG-Anlagen des Emirats nach den amerikanisch-israelischen Attacken ins Visier. Offenbar mit Erfolg: Die Produktion steht still, der Gaspreis in Europa explodiert - obwohl Deutschland nicht zu den Kunden gehört. 02.03.2026
Katherina Reiche behält rechtDie deutsche Gasversorgung hat sich selbst im schwierigen Winter bewährtIn wenigen Wochen sind die deutschen Gasvorräte aufgebraucht - so warnen Speicherbetreiber und Opposition. Sie machen Wirtschaftsministerin Reiche schwere Vorwürfe: Sie habe Warnungen ignoriert. Dabei zeigt ein Blick auf das Gesamtsystem: Die deutsche Gasversorgung funktioniert selbst unter schwierigsten Bedingungen.24.02.2026Von Christian Herrmann
Börse erwartet LNG-SchwemmeHeizen mit Gas wird trotz leerer Speicher immer billigerDas ungewöhnlich kalte Winterwetter lässt die Füllstände der Gasspeicher so tief sinken wie seit Jahren nicht mehr. Knappheit droht trotzdem nicht. Die Preise für Endkunden sind zuletzt gefallen und könnten noch weiter nachgeben.17.02.2026Von Max Borowski