Psychotherapeuten alarmiert"Therapie wird zum Objekt des Sparens"Psychotherapeuten müssen eine Honorarkürzung wegstecken, schon wird über weitere Einsparungen debattiert. Sie sehen ihre Patienten als wahre Betroffene der Kürzungen. Therapeut Keil erklärt, warum sich die Branche gering geschätzt fühlt und welche Folgen drohen.11.04.2026Ein Interview von Max Patzig
"Geht nicht um Glückseligkeit"Psychotherapeuten stehen kurz vor "Schlag ins Gesicht"Auf einen freien Platz in einer psychotherapeutischen Praxis warten Patientinnen und Patienten teils lange Zeit. Das Problem könnte sich jetzt verschärfen. Grund dafür ist eine Anpassung der Honorare. Für Ärztinnen und Ärzte verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen.26.03.2026Von Max Patzig
Nahezu jeder FünfteFast acht Millionen Beschäftigte verdienen unter 15 Euro pro StundeBundesweit überschreiten im vergangenen Jahr 7,7 Millionen Menschen nicht die Schwelle von 15 Euro Stundenlohn. Dabei stechen einige Branchen hervor, in denen sich die Niedriglohnjobs häufen. 11.03.2026
6 Prozent ohne schlüssigen GrundLohnlücke zwischen Männern und Frauen bleibt An den unterschiedlichen Einkommen, die Männer und Frauen in Deutschland kassieren, hat sich 2025 nichts getan. Im Schnitt verdienen Frauen deutlich weniger. Der Gender Pay Gap bleibt unverändert.26.02.2026
Akademiker schauen in die RöhreBeschäftigte ohne Berufsabschluss holen bei Stundenlöhnen aufBis 2006 geht die Lohnentwicklung zwischen "unten" und "oben" deutlich auseinander, dann stagniert sie. Seit Ende 2023 profitieren besonders Beschäftigte ohne Berufsabschluss beim Bruttostundenlohn, wie das IAB zeigt. Auf der Stelle tritt dagegen eine andere Gruppe. 05.02.2026
Wer verdient wie viel?6,3 Millionen Menschen arbeiten für NiedriglohnJeder sechste Arbeitsplatz in Deutschland bringt nur vergleichsweise schmales Geld ein. Der Anteil der Beschäftigten im Niedriglohnsektor geht - anders als in den Vorjahren - nicht weiter zurück. Einzelne Branchen sind besonders betroffen.06.12.2025
Über zwei Millionen BeschäftigteTarifverhandlungen für öffentlichen Dienst der Länder beginnen - drohen Streiks?Im öffentlichen Dienst der Bundesländer arbeiten etwa Lehrer, Pfleger, Ärzte, Müllwerker und auch Straßendienstmitarbeiter. Sie alle sollen nach dem Willen von Verdi und Beamtenbund sieben Prozent mehr verdienen. Für die Arbeitgebervertreter ist das zu viel.03.12.2025
"Höchster Anstieg dieses Jahr"Reallöhne trotzen der Wirtschaftsflaute Die Deutschen haben wieder mehr von ihrem Geld: Die Lohnsteigerungen fallen auch im dritten Quartal wieder deutlich kräftiger aus als die Inflation - allen Krisensymptomen der deutschen Wirtschaft zum Trotz.28.11.2025
"Haben hohe Summen investiert"Wirtschaftsvertreter fordern mehr Tempo beim KlimaschutzViele Unternehmen sehen sich längst auf dem Weg in Richtung Klimaneutralität. Dass die Bundesregierung beim Klimaschutz auf der Bremse steht, ärgert sie. Einige ihrer Vertreter stellen deshalb eine Liste von Forderungen auf.13.11.2025
Lohnlücke ist aber geschrumpft Westdeutsche verdienen noch immer deutlich mehr als Ostdeutsche Auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung erhalten ostdeutsche Beschäftigte einer Studie zufolge deutlich weniger Gehalt als Menschen im Westen der Bundesrepublik. Der Abstand ist aber geringer geworden. Die Analysten sehen dafür vor allem einen Grund. 30.09.2025