Fähigkeitslücke der BundeswehrScholz tüftelt an europäischer LuftabwehrDer tödliche Beschuss ukrainischer Städte liefert Europa eine Blaupause für den eigenen Schutz. Am Rande des NATO-Treffens will Kanzler Scholz mit anderen Ländern zusammen eine wirksame Luftverteidigung auf die Beine stellen. Lieferant könnte Israel sein. 12.10.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine registriert weitere russische Raketenangriffe - Berlin lehnt Putin-Angebot abDie russische Armee greift die nächsten zivilen Ziele in der Ukraine an. Die westlichen Verbündeten sichern Kiew mehr Luftabwehrsysteme zu. Derweil sorgt ein weiteres Pipeline-Leck für Wirbel. Ein Lieferangebot von Kremlchef Putin stößt in Deutschland auf wenig Gegenliebe. Der Kriegstag im Überblick.12.10.2022
Kritik an Bundeswehr-AussageLitauens Präsident zieht fragwürdigen Ehe-Vergleich"Die deutsche Armee ist bekanntlich kein Mädchen", sagt Litauens Staatschef Nauseda und vergleicht das Verhältnis seines Landes zur Bundeswehr mit einer Ehe samt Vertrag. Das sorgt für Irritationen. Die Präsidialkanzlei moniert eine "Verlagerung der Diskussion in den Bereich der Linguistik" an.12.10.2022
NATO weitet Präsenz ausStoltenberg: Russische Angriffe "Zeichen von Schwäche"Die NATO geht davon aus, dass sich der Krieg noch länger hinziehen wird. Die Bündnisstaaten wollen deshalb die Produktion von Waffen erhöhen, um Vorräte aufzufüllen. Zudem soll die Präsenz der Flotte an der Ost- und Nordsee verdoppelt werden.11.10.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussland bombardiert weiter Städte - G7 versprechen Ukraine noch mehr HilfeEinen Tag nach den schweren Raketenangriffen auf ukrainische Städte setzt Russland seine Angriffe fort. Die Luftschläge richten sich vor allem gegen die zivile Infrastruktur. Die G7-Gruppe spricht von Kriegsverbrechen und sagt dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj weitere Unterstützung zu. 11.10.2022
Kriegstag im ÜberblickMoskau nimmt ukrainische Städte unter Beschuss - Neuer russischer Befehlshaber erstmals in AktionViele Menschen sind gerade auf dem Weg zur Arbeit, als die russischen Raketen einschlagen. Der Kremlchef zieht seine bisher folgenreichste Operation im Ukraine-Krieg durch. Bei der massenhaften Bombardierung starben mindestens elf Menschen. Der 229. Kriegstag im Überblick:10.10.2022
"Bringen keine Menschen um"Selenskyj entschärft "Präventivschlag"-ForderungWie ernst meint es der Kreml mit seinen Atomdrohungen? Alleine, dass darüber gesprochen wird, hält der ukrainische Präsident Selenskyj für gefährlich. Gleichzeitig relativiert er seine "Präventivschlag"-Forderung. Im Weißen Haus sieht man trotz Bidens "Armageddon"-Äußerung derzeit keine akute Bedrohung.08.10.2022
Moskau empörtSelenskyj irritiert mit Aussage über NATO-"Präventivschlag"Bei einem Auftritt spricht der ukrainische Präsident Selenskyj über die atomare Bedrohung durch Russland. Dieser hätte die NATO vor Beginn des Krieges mit einem "Präventivschlag" begegnen müssen, wird er zitiert. Später korrigiert er sich - doch Empörung in Moskau verhindert das nicht mehr.07.10.2022
Ex-Kanzlerin spricht von "Zäsur"Merkel: Putins Drohungen "nicht als Bluff einstufen"Russlands Präsident Putin macht vielen Menschen mit seiner Atomdrohung Angst. Auch Ex-Kanzlerin Merkel findet, man solle diese "nicht von vornherein als Bluff einstufen". Sie plädiert dafür, auch an eine Nachkriegszeit zu denken. Friede in Europa sei "nur unter Einbeziehung Russlands" möglich, sagt sie.07.10.2022
Russische Panzer vor Warschau?Selenskyj warnt vor Angriff Moskaus auf EuropaWenn die Ukraine den Krieg verliert, dann sind weitere Länder wie Polen oder Tschechien in Gefahr: Mit diesem Appell richtet sich der ukrainische Präsident beim Europa-Gipfel an die mehr als 40 Staaten. Dabei nennt er Russland den anti-europäischsten Staat der Welt und forderte Sicherheitsgarantien vor einem NATO-Beitritt.06.10.2022