Nord Stream 2

Über die umstrittene Ostsee-Gas-Pipeline Nord Stream 2 will Deutschland mit russischer Hilfe seine Energieversorgung sichern. Die rund 1200 Kilometer lange Leitung auf dem Grund der Ostsee soll Erdgas von den gigantischen Gasfeldern der arktischen Jamal-Halbinsel bis an die deutsche Küste bei Greifswald transportieren, wo es in die europäischen Netze eingespeist wird. Der Bau unter der Federführung des russischen Staatskonzerns Gazprom soll Ende 2019 beendet sein. Vor allem in den USA und Osteuropa gibt es Widerstand gegen Nord Stream 2. Der Bau einer zusätzlichen direkten Gasleitung von Russland nach Deutschland würde die strategische und wirtschaftliche Bedeutung alternativer Pipelines und traditioneller Transitländer weiter schwächen.

Thema: Nord Stream 2

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Kaum Interesse LNG-Terminal in Wilhelmshaven gescheitert

Terminals für Flüssiggas sollen den Streit mit den USA um das Pipeline-Projekt entschärfen. Doch nun stellt der Konzern Uniper seine Planungen für ein solches LNG-Projekt zur Disposition. Die Bundesregierung gibt sich entspannt und verweist auf Projekte an anderen Orten.

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Nachdem die Vergiftung Nawalnys nachgewiesen werden konnte, sprechen sich einige Politiker für einen Baustopp des Projekts Nord Stream 2 aus. Altkanzler Schröder, der häufig für seine enge Beziehung zu Putin kritisiert wird, hält dagegen und glaubt in dem Fall an pure Spekulation.

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Peter Altmaier verurteilt den Mordanschlag auf Putin-Gegner Alexej Nawalny. Konsequenzen will der Bundeswirtschaftsminister aber nicht ziehen, er zweifelt am Sinn von Sanktionen. Für die FDP ist die Botschaft klar: Für die Bundesregierung sind Geschäftsinteressen wichtiger als Menschenrechte.

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Ein Baustopp der Gas-Pipeline Nord Stream 2 aus Russland wird von den Landeschefs in Ostdeutschland abgelehnt, heißt es in einem Medienbericht. Dies sei "keine angemessene Reaktion" auf die Vergiftung des Kremlkritikers Nawalny. Aus der EU-Kommission kommen ähnliche Worte.

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Gregor Gysi spekuliert über Gegner von Nord Stream 2, Sevim Dagdelen über westliche Geheimdienste: Die Debatte darüber, wer hinter der Vergiftung des Kreml-Kritikers Nawalny steckt, nimmt innerhalb der Linken verschwörerische Züge an. Katja Kipping glaubt, dass das schlecht für das Image ihrer Partei war.

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