Wie wird Putin reagieren?Kreml erwägt drei Antworten auf ÖlpreisdeckelSeit Kurzem gilt ein Preisdeckel für russisches Öl. Nun gibt es verschiedene Überlegungen im Kreml, wie er darauf reagieren soll. Eine Option dabei: ein komplettes Verbot für russische Ölgesellschaften, den Rohstoff an Länder zu verkaufen, die die Preisobergrenze unterstützen.07.12.2022
Folge des PreisdeckelsTanker mit russischem Öl stauen sich am BosporusDer Preisdeckel im Rahmen des Ölembargos gegen Russland verbietet nicht nur Reedereien, sondern auch Versicherungen, sich am Export russischen Öls zu beteiligen, wenn es mehr als 60 Dollar gekostet hat. Dieser indirekte Weg, die Sanktion durchzusetzen, zeigt erste Wirkung. 06.12.2022
Kreml kauft Dutzende SupertankerPreisdeckel hält russisches Öl zunächst in SchachKann der Westen den Preis für russische Ölexporte in Drittstaaten unter eine Obergrenze von 60 Dollar drücken? Schon vor Inkrafttreten entfaltet die Maßnahme Wirkung. Doch der Kreml hat sich bereits mit Milliardeninvestitionen in eine "Schatten-Tankerflotte" gewappnet. 05.12.2022Von Max Borowski
Lieferstopp und PreisdeckelWirtschaftsministerium erwartet keine Öl-EngpässeMit einem Importstopp für russisches Öl auf dem Seeweg will die EU Russland unter Druck setzen. Gleichzeitig tritt nun der Preisdeckel für russisches Erdöl in Kraft, die Sorge vor Engpässen wächst. Das Bundeswirtschaftsministerium gibt jedoch Entwarnung.05.12.2022
Unsicherheiten auf dem MarktOpec+ bleibt bei reduzierter FördermengeÖl wird nicht billiger, denn die Opec+-Länder bleiben bei ihrer reduzierten Fördermenge. Die Unsicherheiten auf dem Markt seien erheblich, heißt es. Dazu zählt auch die Ölpreisobergrenze, die G7 und EU für russische See-Lieferungen beschlossen haben.04.12.2022
"Komfortabel" für MoskauSelenskyj kritisiert Ölpreisdeckel als zu hochLange brauchten EU und G7, um sich auf einen Höchstpreis für russisches Öl zu einigen - ab Montag soll dieser gelten. In der Ukraine wird die Maßnahme kritisiert. Präsident Selenskyj hält den Preis für zu hoch, Russland würde immer noch 100 Milliarden Dollar jährlich einnehmen.03.12.2022
Reaktion auf ÖlpreisdeckelRussland baut "Schattenflotte" aus alten Tankern aufAb Montag wollen G7, EU und Australien nur noch maximal 60 Dollar pro Barrel russischen Öls zahlen, das per Schiff transportiert wird. Durchgesetzt werden soll das durch Druck, etwa auf Versicherer. Russland hat jedoch laut einem Bericht reagiert - und kauft alte Tanker.03.12.2022
Noch sei die Obergrenze zu hochKiew: Ölpreisdeckel wird Russlands Wirtschaft zerstörenMoskau darf schon bald sein Öl nur noch für höchstens 60 Dollar pro Barrel verkaufen. Darauf einigt sich die EU. Der Ukraine geht das jedoch nicht weit genug. Sie fordert eine deutlich niedrigere Preisobergrenze. Putin warnt derweil vor "schwerwiegenden Folgen".03.12.2022
Auch Australien für ObergrenzeG7 übernehmen EU-Preisdeckel für russisches Öl Die USA, Großbritannien, Japan, Kanada und Australien schließen sich binnen Stunden den Staaten der Europäischen Union an: Künftig soll für das Fass russisches Öl nicht mehr als 60 Dollar gezahlt werden. Einige EU-Staaten befinden die Preisobergrenze für zu weich.03.12.2022
Höchstens 60 US-DollarEU-Staaten einigen sich auf Preisdeckel für russisches ÖlEin Ölpreisdeckel soll Unternehmen verbieten, russisches Öl, das über dem festgelegten Preis verkauft wird, zu transportieren oder zu versichern. Nach langen Verhandlungen können sich die EU-Staaten auf eine entsprechende Obergrenze einigen. Kremlchef Putin warnt bereits vor schwerwiegenden Folgen.02.12.2022