EU-Ziel in Gefahr?Astrazeneca kappt wohl Impfstoff-LieferungIm zweiten Quartal sollen die Impf-Pläne der EU-Staaten so richtig Fahrt aufnehmen. Nun deutet sich an, dass Astrazeneca womöglich nicht die gewünschte Menge liefern kann. Die Zahl der vertraglich zugesagten 180 Millionen Dosen könnte im schlimmsten Fall halbiert werden.23.02.2021
Patententzug ist UnsinnBiontech verdient zu Recht viel Geld Biontech gerät in die Kritik. Die Forderung wird lauter, der Konzern solle Lizenzen für seinen Corona-Impfstoff freigeben. Das ist eine ganz schlechte Idee. 22.02.2021Ein Kommentar von Jan Gänger
"Vorrang" für IndienWeltgrößter Vakzinhersteller bittet um GeduldIndien ist die "Apotheke der Welt", kein anderes Land stellt mehr Impfstoffe her. Auch bei der Produktion von Corona-Vakzinen spielt das Land eine große Rolle. Ein wahrer Impfstoffgigant stellt die Welt nun auf mögliche Verzögerungen ein: Derzeit gehe Indien auf Geheiß von oben vor.22.02.2021
27 Milliarden Euro gefordertBiontech/Pfizer wollten wohl 54 Euro pro DosisIn den ersten Verhandlungen über die Lieferung ihres Impfstoffs rufen Biontech und Pfizer einem Bericht zufolge stolze Preise auf. Die EU zeigt sich hart und die Gespräche ziehen sich über Monate. Am Ende liefern die Unternehmen für weniger als ein Drittel der ursprünglichen Forderung.18.02.2021
Zweiter Impfkandidat erst 2022Sanofi erleidet erneuten Rückschlag Die EU hat beim französischen Pharmakonzern eine Großbestellung abgegeben: 300 Millionen Dosen soll das Unternehmen aus der Kooperation mit GSK liefern. Doch dies verzögert sich. Bei der Entwicklung eines zweiten Impfstoffs vertröstet das Unternehmen nun auf das nächste Jahr.14.02.2021
Königreich versorgt die EUBelgien ist ein Zentrum der Corona-ImpfstoffeAusgerechnet das kleine Belgien wird immer wieder genannt, wenn es um die Herstellung von Corona-Impfstoff für die EU geht. Aus dem Königreich kommt ein Großteil der Covid-19-Vakzine. Doch was zieht die Pharmaindustrie in das Land mit knapp zwölf Millionen Einwohnern?13.02.2021
Für sechs KrebsmedikamenteEU zwingt Pharmakonzern zu PreissenkungSeit 2012 erhöht der Pharmakonzern Aspen die Preise für sechs spezielle Krebsmedikamente immer weiter. Bis das Unternehmen durchschnittlich dreimal so viel mit den Arzneimitteln verdient, wie es für sie ausgibt. Darin sieht die EU einen Missbrauch von Aspens Marktmacht und dreht die Preisspirale zurück.10.02.2021
Irrlichtern im ImpfstoffstreitVon der Leyen blamiert die EUUm von eigenen Fehlern bei der Impfstoffbeschaffung abzulenken, brüskiert EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen gleich mehrere Partnerstaaten und stellt Pharmafirmen unter Generalverdacht. Der Schaden ist immens - vor allem für Europa. 30.01.2021Ein Kommentar von Judith Görs
Wichtige Stellen geschwärztEU legt Vertrag mit Astrazeneca offenIm Streit um Verzögerungen bei der Lieferung des Astrazeneca-Impfstoffes geht die EU in die Offensive und veröffentlicht den Vertrag vom August 2020. Doch als Beweis dafür, dass der Pharmakonzern im Unrecht ist, taugt das Dokument nur bedingt. Denn wichtige Informationen sind geschwärzt. 29.01.2021
Geringere Effizienz bei MutanteNovavax-Impfstoff zu 89 Prozent wirksamDer Impfstoff-Kandidat des US-Pharmaproduzenten Novavax könnte schon bald die bereits zugelassenen Vakzine ergänzen: In einer letzten Studienphase erweist sich der Impfstoff als sehr wirksam. Lediglich bei der südafrikanischen Virus-Variante B.1.351 gibt es offenbar Probleme. 29.01.2021