Nach Kriegsprotest im TVRussische Journalistin befürchtet Verhaftung in HeimatEs gibt nur einen Weg, den Ukraine-Krieg zu stoppen: ein anderer Präsident in Moskau. Da ist sich die Journalistin Owsjannikowa, die live im März im russischen Fernsehen protestierte, sicher. Drei Monate später fühle sie sich zwar sicher in Deutschland, aber der lange Arm des Kreml erreiche sie auch hier.22.06.2022
Eine Reise nach St. PetersburgMeine Familie lebt in einer russischen ParallelweltAls Anastasia das letzte Mal zu Hause in St. Petersburg war, gab es noch keinen Krieg in Europa. Dieses Mal sah sie die Welt mit anderen Augen. Doch für ihre Familie hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: Das Leben für sie ist besser geworden.12.06.2022Aufgezeichnet von Clara Suchy
Beschwerde bei FIFA eingereichtRussland erträgt die Trikots der Ukraine nichtIm Februar 2022 greift Russland die Ukraine an und bringt den Krieg nach Europa. Rund 100 Tage später spielt die Ukraine um die Teilnahme an der Fußball-WM in Katar. Gegen Wales setzt es eine knappe Niederlage. Ein Nachspiel droht ihnen nun wegen ihrer Trikots - über die sich Russland empört.06.06.2022
Ein Tag russisches Staats-TV"Nazis ergeben sich immer"So eindeutig wie im Westen die Ablehnung des Angriffskrieges gegen die Ukraine zu sein scheint, so sehr scheinen die Menschen in Russland ihn zu unterstützen. Das ist kein Wunder, wenn man sieht, was das Land täglich im Fernsehen vorgesetzt bekommt. 26.05.2022
Aktivisten droht TodesstrafeLukaschenko verbietet sein "Handbuch"Der Alltag in Belarus ähnelt immer mehr der Handlung des dystopischen Romans "1984" von George Orwell. Der Staat verbreitet Hass gegen die Nationalsprache. Jeder, der sich gegen Diktator Lukaschenko erhebt, riskiert die Todesstrafe. Kein Wunder, dass Orwells Buch in Belarus nicht mehr verkauft werden darf. 19.05.2022Von Uladzimir Zhyhachou
"Antisemitismus gegen Russen"Was Putin meint, wenn er von "Nazis" sprichtDie Russen wollen die Ukraine von "Nazis" befreien, dabei wissen viele von ihnen nicht, was das Wort überhaupt bedeutet. Dem Kreml spielt der Mangel politischer Bildung in die Hände: 77 Jahre nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs rufen die Russen statt "Nie wieder" Parolen wie "Wir können das wiederholen". Wie konnte es so weit kommen?12.05.2022Von Uladzimir Zhyhachou
Absurde TV-PropagandaWie die Russen zu "Zombies" gemacht werdenNicht erst seit Beginn des Krieges leben manche Russen in einer Welt, die mit der Realität nur wenig zu tun hat. Das staatliche Fernsehen überhäuft das Volk jahrelang mit Fake News, Hass und Verschwörungstheorien. Kein Wunder, dass das Publikum selbst absurdeste Lügen für bare Münze hält. 04.05.2022Von Uladzimir Zhyhachou
Patriot oder Staatsfeind?Kreml brandmarkt Stars als "Verräter"Lange kann Putin auf kremltreue Stars im russischen Showgeschäft zählen. Nach dem Angriff auf die Ukraine wenden sich jedoch mehrere Fernsehgrößen von ihm ab. Einige der Regierungskritiker gelten nun als "Staatsfeinde", so Kremlsprecher Peskow - "und gegen sie werden wir kämpfen".18.04.2022
500 Seeleute gerettet?Moskau zeigt Video mit "Moskwa"-MatrosenSeit das russische Flaggschiff der Schwarzmeerflotte "Moskwa" gesunken ist, herrscht Uneinigkeit über das Schicksal der rund 500 Besatzungsmitglieder. Nun veröffentlicht das russische Verteidigungsministerium ein Video, das die Matrosen des Schiffes zeigen soll - wie 500 Männer sieht es allerdings nicht aus. 16.04.2022
Aufruf an Google, Facebook & CoNawalny fordert "Werbekampagne" gegen PropagandaDer russische Krieg in der Ukraine ist auch ein Informationskrieg: Die Regierung von Präsident Putin unterdrückt unabhängige Medien und öffentliche Kritik. Der Oppositionelle Nawalny richtet sich nun an US-Internetriesen und westliche Regierungen - mit Werbeanzeigen sollten diese die Propaganda bekämpfen.15.04.2022