Sauberer und sichererIEA-Chef: Globale Energiekrise bietet historische ChanceDie Welt steckt mitten in einer Energiekrise - doch diese biete auch Chancen, betont der Chef der Internationalen Energieagentur. Wie nach den Ölkrisen in den 1970er Jahren hofft er auf einen Innovationsschub. Am Ende könnte ein "sichereres und saubereres Energiesystem" stehen.17.05.2022
Scholz: Kiew-Trip nicht für Foto"Müssen uns Sorgen über Eskalation machen"Beim Telefonat zwischen Kremlchef Putin und Kanzler Scholz hat es offenbar keine Zeichen für Hoffnung gegeben. Die Entscheidung für ein Kriegsende müsse aus Moskau kommen. Doch dies sei nicht erkennbar. Zugleich äußerte er sich zu den Voraussetzungen einer Kiew-Reise.16.05.2022
Ringen um gemeinsame LinieUngarn hängt Preisschild an Öl-Embargo-VotumDie EU würde gern bis zum Jahresende auf Öl aus Russland verzichten. Doch Ungarn stellt sich bislang gegen das Vorhaben. Seine Zustimmung will sich Budapest ordentlich versilbern lassen. Derweil zeigt sich Außenministerin Baerbock zuversichtlich, dass es eine Lösung geben werde.16.05.2022
82 Prozent im ersten QuartalSaudi Aramco meldet starke GewinnsteigerungErst stürzt Saudi Aramco den iPhone-Hersteller als wertvollstes Unternehmen der Welt vom Thron, dann liefert das größte ölproduzierende Unternehmen der Welt fantastische Zahlen vom ersten Quartal. Grund ist der Krieg in der Ukraine und die damit verbundene gestiegene Nachfrage nach dem Rohstoff.15.05.2022
Mehrheitseigner in SchwedtRosneft Deutschland offen für nicht-russisches RohölWährend Bundeswirtschaftsminister Habeck eine Treuhandverwaltung der PCK-Raffinierie in Schwedt ins Auge gefasst hat, zeigt sich der Mehrheitseigentümer Rosneft Deutschland offen für die Verarbeitung von nicht-russischem Öl. Eine mögliche Enteignung will das Unternehmen aber nicht kommentieren.12.05.2022
Tanker ist schwimmende ZeitbombeVor Jemens Küste droht eine ÖlkatastropheEin Tanker mit 1,1 Millionen Barrel Öl an Bord rostet seit Jahren im Roten Meer vor sich hin. Ein Leck würde zu einer "massiven Ölpest" führen. Unter Zeitdruck versuchen die Vereinten Nationen, das Unglück abzuwenden. Doch von den benötigten 144 Millionen Dollar kommen bislang nur 33 Millionen zusammen.11.05.2022
Bitumen-Produktion in SchwedtStraßenbau-Engpässe durch Ölembargo befürchtetSollte der Betrieb der Ölraffinerie in Schwedt abrupt gestoppt werden, hat das nicht nur Auswirkungen für Mitarbeitende sowie die Energie-Versorgung von Ostdeutschland. Vertreter der Industrie warnen, dass auch für den Straßenbau erhebliche Konsequenzen drohen könnten.10.05.2022
Ungarn sträubt sich nochVon der Leyen: Fortschritte im Streit um EU-ÖlembargoDie EU-Kommission dringt auf ein Ölembargo gegen Russland - doch Ungarn sperrt sich noch dagegen. Das Land ist stark abhängig von den russischen Lieferungen und fürchtet eine Preisexplosion. Kommissionschefin von der Leyen berichtet nach Gesprächen in Budapest aber von Fortschritten.10.05.2022
"Wir brauchen Schwedt"Habeck: Sind für Betreiberwechsel der Raffinerie gerüstetDie Raffinerie in Schwedt gehört mehrheitlich einem russischen Konzern, ist spezialisiert auf die Verarbeitung russischen Öls und versorgt weite Teile Ostdeutschlands. Mit dem absehbaren Wegfall der bisherigen Lieferungen ringt Minister Habeck um den Erhalt des Werkes - und der Jobs.09.05.2022
"Öl über andere Wege"Habeck: Raffinerie Schwedt kann gerettet werdenObwohl die Raffinerie in Schwedt komplett abhängig von russischem Öl ist, sieht Wirtschaftsminister Habeck eine Zukunft für das Unternehmen. Kurzfristig soll Öl aus anderen Ländern die Lösung sein. Langfristig hat der Minister jedoch andere Pläne und spricht von einer "Raffinerie der Zukunft".09.05.2022