"Mit Bundesregierung abgestimmt"Uniper und RWE stellen Zahlungen an Russland umEinigen Unternehmen hat Russland bereits den Gashahn zugedreht. Uniper und RWE erhalten weiterhin Lieferungen von Gazprom. Nach eigenen Angaben haben die Konzerne ihre Zahlungsweise entsprechend umgestellt. Sie verstoße aber nicht gegen die Sanktionen des Westens.31.05.2022
Der Kriegstag im ÜberblickGouverneur: Sjewjerodonezk weitgehend erobert - Scholz kündigt neuen Ringtausch anBei der Schlacht um Sjewjerodonzek nehmen russische Truppen nach Angaben des Gouverneurs die Stadt fast vollständig ein. Wegen heftiger Gefechte könnten laut Hilfsorganisationen 12.000 Zivilisten im Kreuzfeuer gefangen sein. Derweil beschließen die EU-Länder ein Ölembargo und Bundeskanzler Scholz kündigt einen neuen Ringtausch für Panzer an. 31.05.2022
"Hochriskante" OptionUS-General warnt vor Hafen-Befreiung in OdessaWeil Russland die ukrainischen Schwarzmeer-Häfen blockiert, kann weltweit benötigtes Getreide nicht exportiert werden. US-Generalstabschef Milley rät jedoch vehement davon ab, die Seewege durch einen Militäreinsatz zu öffnen. Frankreichs Präsident Macron regt indes eine UN-Resolution an.31.05.2022
Kampf um Donbass-GroßstadtWas für die Ukraine in Sjewjerodonezk sprichtMit großem Aufwand versuchen Moskaus Truppen die letzten ukrainischen Gebiete in der Region Luhansk zu erobern. In der Stadt Sjewjerodonezk spitzt sich die Lage zu. Ein ukrainischer Militärkorrespondent sieht dennoch einige Faktoren, die für die Verteidiger sprechen. 31.05.2022Von Janis Peitsch
Schlechte Aussichten für PutinRussischer Ökonom: Öl-Embargo versetzt "heftigen Schlag"Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine verabschieden westliche Länder beispiellose Sanktionspakete - doch der große Schlag auf die russische Wirtschaft blieb bislang aus. Das könnte sich mit dem neuen Öl-Embargo auf EU-Ebene ändern, sagt ein russischer Wirtschaftsexperte. 31.05.2022
"Täglich 200 bis 300 neue Fälle"Ukraine ermittelt zu 15.000 möglichen KriegsverbrechenMehr als 600 mutmaßliche Kriegsverbrecher haben die ukrainischen Behörden im Visier, 80 befinden sich in Gewahrsam. Die Ukraine untersucht Tausende Fälle. Laut EU-Justizbehörde wird der russische Angriffskrieg "der am besten dokumentierte bewaffnete Konflikt in der Geschichte".31.05.2022
Auch dänischer Konzern betroffenGazprom dreht Shell den Gashahn zuWeil sich die Konzerne weigern, in Rubel zu zahlen, stoppt Gazprom die Gaslieferungen an Shell Energy Europe und den dänischen Versorger Orsted. Und zwar schon ab diesem Mittwoch. Wie die Dänen mitteilen, rechnet das Land nicht mit Versorgungsengpässen. Auch Shell gibt sich entspannt.31.05.2022
Schlechte Versorgung im KriegRussische Soldaten essen HundeDer ukrainische Geheimdienst veröffentlicht immer wieder abgehörte Telefonate russischer Soldaten. Die Gespräche der Besatzer mit ihren Angehörigen offenbaren massive Versorgungsprobleme. Einige haben "die Nase voll von Trockenrationen", andere "nichts zu fressen". Was sie verbindet, ist der Hunger nach Fleisch.31.05.2022Von Uladzimir Zhyhachou
"Stadt immer noch ukrainisch"Bürgermeister: Sjewjerodonezk zur Hälfte erobertRussische Truppen rücken in Sjewjerodonezk weiter vor. Wie der Bürgermeister berichtet, "teilt die Front die Stadt in zwei Hälften". Die ukrainische Armee leiste aber weiter Widerstand. Auch rund 80 Kilometer weiter westlich setzt Russland seine Angriffe fort.31.05.2022
Haftstrafe von elfeinhalb JahrenRussen wegen Angriff auf ukrainische Dörfer verurteiltUkrainische Behörden führen derzeit Tausende Ermittlungsverfahren wegen Kriegsverbrechen in ihrem Land. Zwei russische Soldaten werden nun verurteilt. Sie sollen kleine Dörfer mit Raketen angegriffen und Wohnhäuser und Schulen zerstört haben. 31.05.2022