Raketen treffen BahnhofMindestens 50 Zivilisten sterben in KramatorskIn einem Bahnhof in Kramatorsk warten Tausende darauf, die Ostukraine gen Westen verlassen zu können. Bei einem Raketenangriff kommt es zu einem Blutbad: Nach ukrainischen Angaben sterben mindestens 50 Menschen, rund 100 werden verletzt. Die Ukraine gibt russischen Truppen die Schuld, der Kreml bestreitet einen Angriff.08.04.2022
Kämpfe um StahlwerkUS-Experten rechnen mit baldigem Fall MariupolsNach Wochen der Belagerung scheint sich der Kampf um Mariupol dem Ende zu nähern. US-Militärexperten gehen davon aus, dass Kreml-Verbände die strategisch wichtige Hafenstadt in den nächsten Tagen vollständig erobern werden. Nach Angaben der prorussischen Separatisten wird derzeit noch um ein großes Stahlwerk gekämpft.08.04.2022
Kritik an RusslandpolitikMelnyk: Kretschmer kuschelt mit "Kumpelchen Putin"Kretschmer warnt davor, in der Ukraine zur Kriegspartei zu werden - und betont die Bedeutung der wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland. Dafür erntet er scharfe Kritik vom ukrainischen Botschafter in Deutschland, der die Russlandpolitik des Ministerpräsidenten als "ewige Schande" bezeichnet. 08.04.2022
Disput über Gespräche mit PutinMacron nennt Polens Regierungschef "rechtsextrem"Zwischen dem französischen Staatschef Macron und dem polnischen Ministerpräsidenten Morawiecki tobt ein Streit über den Umgang mit Wladimir Putin. Nun weist der Franzose die Kritik an seinen Telefonaten mit dem Kremlchef deutlich zurück. Diese seien "von Zynismus geprägt", aber auch seine Pflicht.08.04.2022
Warnung vor MinenUkraine meldet Befreiung der Region SumyDie Region Sumy gehört zu den ersten Gebieten, die russische Truppen mit Beginn der Invasion angreifen. Nun melden ukrainische Behörden den vollständigen Rückzug der Kreml-Verbände. Wegen ausgelegter Minen sei die Region aber noch nicht sicher, heißt es. 08.04.2022
Syrische Soldaten in der UkraineAssad begleicht seine Rechnung bei Putin2015 steigt Russland in den syrischen Bürgerkrieg ein und hilft dem syrischen Machthaber Assad, eine Niederlage zu vermeiden. Heute hat sich das Blatt gewendet. Putins dezimierte Armee könnte bald mit syrischer Hilfe wieder aufgebaut werden.08.04.2022Von Clara Suchy
Anhaltender Kampf um HafenstadtSeparatisten setzen in Mariupol "Bürgermeister" einNoch immer leistet die ukrainische Armee Widerstand gegen die russische Einnahme von Mariupol. An der Seite des Kremls kämpfen pro-russische Separatisten, die nun einen "Bürgermeister" ernennen. Dieser behauptet, dass nicht Zehntausende, sondern nur 5000 Zivilisten in der Stadt starben.08.04.2022
Forderung nach mehr SanktionenSelenskyj: Lage in Borodjanka schrecklicher als in ButschaDie Bilder von Leichen auf den Straßen machen den Kiewer Vorort Butscha zum Symbol für die Schrecken des russischen Krieges gegen die Ukraine. Nun sagt der ukrainische Präsident Selenskyj, es gebe in der Stadt Borodjanka "noch mehr Opfer der russischen Besatzer".08.04.2022
Wegen Gräueltaten in ButschaG7-Staaten kündigen neue Sanktionen anErschüttert über das Massaker von Butscha sagen die NATO-Länder der Ukraine die Lieferung schwerer Waffen zu. Auch das Bündnis der bedeutendsten Industriestaaten (G7) verurteilt "die entsetzlichen Gräueltaten auf das Schärfste" und kündigt neue und härtere Sanktionen gegenüber Russland an. 07.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickGeschützdonner in Luhansk - NATO verspricht schwere WaffenIm Osten der Ukraine nehmen russische Truppen die Krankenhäuser unter Beschuss. Das Pentagon erwartet eine große Schlacht um den Donbass, sieht aber noch keine Anzeichen für eine Truppenverlegung dorthin. Bei der NATO bahnt sich ein Kurswechsel an. Der 43. Kriegstag im Überblick. 07.04.2022